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1. FC Lübars e. V. Berlin

Lübars ist ein Stadtteil in Reinickendorf im Norden von Berlin. Neben unserer Hauptabteilung Fußball bietet der 1. FC Lübars mit der Reitabteilung und der Gymnastikabteilung Breitensport an. Unsere Fußballabteilung bietet Männer- , Frauen/Mädchen- und Jugendfußball.

 

Saison 2016/2017

Sonntag 04.09.2016

1.Spieltag: 1.FC Lübars - Concordia Britz 5:2 (2:0)

Von Beginn an zeigte Lübars, wer "Herr im Hause" am Göschenpark ist. Mit viel Schwung setzte man die Britzer Gäste unter Druck, so dass es nur eine Frage der Zeit schien....... In der 10.Min war es Felde vergönnt, den ersten Saisontreffer zu erzielen. Dabei profitierte er von einer sehenswerten Flanke von Caschi aus dem rechten Halbfeld, die er direkt im Tor versengte. Nach 20. Minuten ein ähnlich tolles Tor, als Ollie Braasch mit einem sensationellen Fernschuss aus dem Stand und gut 20 m entfernt unter die Querlatte traf. Der Jubel in der gut gefüllten Fankurve war groß, und Mann träumte von mehr. Doch danach wurde Britz etwas stärker und konnte das Spiel ins Mittelfeld verlagern.

Nach der Pause das gleiche Bild und nach einer Unachtsamkeit stand es plötzlich 2:1. Doch erneut trat Felde in Erscheinung, als er nach einem Einwurf auf Höhe des Strafraums 4 Britzer Fahnenstangen umkurvte und den Ball mit der Pike ins Tor drosch. Etwas überraschend dann das 3:2, sollte es noch eine Zitterpartie werden? Im Gegenzug sorgte Caschi für die Entscheidung und Beruhigung. Mit einem sehenswerten Fernschuß aus ca. 30 m unter die Latte krönte er seine sehr gute Leistung an diesem Tage. Das Lübars auch bärenstarke Ergänzungsspieler hatte, zeigten alle eingewechselten Kräfte. Den Schlusspunkt vom Torfestival setzte erneut Ollie Braasch, der von der guten Vorarbeit des Kurzen profitierte.

Ein toller Auftakterfolg, der Hoffnung auf mehr macht.

Augenzeugen berichteten am Folgetag, das auch in der 3.Halbzeit besonders die Lübarser Altstars hervorragend aufgelegt waren und das Congo VereinsHEIM mit Ihrer Sangeskunst unterhielten!

Aufstellung: Kalle, Gebsi, Glenn, Gulle, Ollie, Caschi, Jens B., Rene, Lolek, Heiko, Felde.                                        Eingewechselt wurden Ralle, Ralf Sommer, Kurzer, Neymar

Tore: 1:0 10. Min. Felde, 2:0 18. Min Ollie; 2:1 60. Min, 3:1 65. Min. Felde, 3:2 80. Min, 4:2 81.Min Caschi, 5:2 88.Min Ollie

© Zauschi

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Rückblick 2015/2016

Mit 29 Punkten landete Lübars auf einem 7ten Tabellenplatz, ist damit Tabellenführer der zweiten Tabellenhälfte. Nach schwacher Hinrunde wurden 7 Siege in der Rückrunde eingefahren. Mit 21 Rückrundenpunkten liegt man auf Platz 5 (der erste der RR hat 24 Punkte). Besonders die Heimstärke ist zu loben, wurde 2016 wurden alle Spiele zu Hause gewonnen! Auswärts gab es häufiger Besetzungsschwierigkeiten – vermutlich haben nicht alle Spieler ein aktuelles Navi…

Den vielen Spielern, die in der Saison zum Einsatz gekommen sind, sei herzlich gedankt.

Erfolgreichster Torschütze war Ralf Sommer-Hartstein mit 8 Treffern, darunter tolle Kopfballtreffer! Eine echter Draufgänger – klasse, das er bei uns spielt – außer manchmal beim Training

Felde konnte 6mal einnetzen, nahm leider nur an wenigen Spielen teil. Aber wenn, dann wirklich gewaltig!

Effektivster Spieler war vermutlich Rainer Lux, wenn das Verhältnis Spielminuten zu Toren gebildet wird. Da sollte er in Zukunft öfter zum Spiel kommen!

Zauschi war der einzige Spieler, der bei allen Spielen im Einsatz war. Das wird sich in der nächsten Saison hoffentlich ändern.

Die Torhüter waren allesamt klasse, ob Kalle, Marco oder der Schwede, alle wussten zu gefallen, haben Punkte gerettet. Schon lange her, das Lübars auf dieser Position so gut ausgestattet ist.

Rückkehrer Ollie Braasch zeigte sofort, warum wir sehnsüchtig auf Ihn gewartet hatten.

Gulle ist unverändert der klasse Verteidiger, leider zu oft beruflich verhindert.

Gebsi hat eine starke Saison gespielt, egal auf welcher Defensivposition!

Ralle ist der echte Allrounder, vor und nach dem Spiel! Dazu Trainingsbrasilianer, aber nur als Gegner von Lolek!

Hardy ist die meisten Kilometer gelaufen. Jetzt auch noch Torschütze…

Glenn wächst laaaaangsam in die Mannschaft…  nur noch x Wochen

Heiko wird wieder richtig gesund und fit und bleibt unser Hoffnungsträger der Zukunft.

Kai war immer einsatzbereit, ein echter Mannschaftspieler!

Der Kurze sollte seine persönlichen VIPs öfter einladen, denn diese beflügeln ihn augenscheinlich zu Traumtoren!

Neymar ist die Hoffnung für die nächste Saison

Lolek ist der Mann der ruhenden Bälle, am liebsten halbhoch…

Und vor allem ist er der Organisator der 11Alt, der fast jede Woche eine (andere) spielfähige Mannschaft zusammen telefoniert hat. Dafür möchte ich – auch im Namen aller Stammspieler - an dieser Stelle unseren Dank aussprechen. Alle hoffen, dass Du dies mit gleichem Elan die Saison 2016/2017 fortführst. J J J

© Zauschi

Sonntag 12.06.2016

26. Spieltag: Hertha BSC II - FC Lübars 2:1 (0:1)

Zum Abschluss noch ein Spiel mit einem besonderen Höhepunkt. Intensive Passkontrolle durch den Schiri vor dem Spiel, diverse Lübarser sollten Ihre Ausweise vorlegen. Bei Hardy musste sogar seine Frau anreisen, um ihn zu autorisieren. Armer Glen, denn für ihn kam leider niemand nachgefahren…

Fußball wurde auch noch gespielt, wenn auch verspätet. Schon der erste Angriff brachte die Führung, als Lolek an der Mittellinie schnell einen Freistoss nach vorne spielte und Hardy den Ball zielsicher ins lange Eck schob. Wo hat der Junge nur diesen Torriecher entdeckt, der ihn die letzten Wochen auszeichnet??

Hertha schüttelte sich, um dann auf den Ausgleich zu drängen. Aber Lübars hatte wieder einen Super – Torwart (diesmal Marco) und eine leidenschaftliche Defensivarbeit. Bis zur Halbzeit wurde die Führung durchgebracht.

Nur noch 45 Minuten trennten Lübars davon, erfolgreichste Rückrundenelf zu werden. Latte, Pfosten, reichlich drüber, das Glück blieb Lübars auch nach dem Wechsel hold, Hertha schien schon zu verzweifeln. Bei einer Konterchance lag das 0:2 vor dem Hertha-Tor, doch Ralf Sommer schlug nach tollem Einsatz eine Kanonenflanke in den Strafraum, zu schnell für die nachgerückten Oldies. Trotzdem hielt das Ergebnis - bis zur 75. Min, als ein Schuss aus nächster Nähe an die Schutzhand vor dem Gesicht vom Lübarser Capitano flog – Elfmeter. Marco war diesmal machtlos. Kurz vor Schluss wollte Lübars auch einmal einen Ball von hinten herausspielen, das ging leider schief. „Gebsi, ausgerechnet Gebsi" jodelte der Radioreporter. Normalerweise der Lübarser mit dem sicheren langen Befreiungsschlag. Der Ball sollte zu Ralf Sommer, aber der war leider schneller als Gebsis Gedanke und auch schneller als der Ball. Der anschließende Hertha-Schuss wurde auch noch abgefälscht, nur so konnte das 2:1 fallen.

Dann war Schluss, ein verdienter Sieg von Hertha, der aber glücklich zu Stande kam.

In eigener Sache noch ein Hinweis:Lieber Kurzer, Du hast mir 20 Min vor Spielbeginn gesagt, du kommst gleich mit Moppped zum Zuschauen! Kannst umdrehen, Spiel ist inzwischen beendet… 

Aufstellung: Tor: Marco Abwehr: Gebsi, Schwede, Gulle Mittelfeld defensiv: Ralf Sommer, Hardy, Zauschi © Mittelfeld defensiv II: Kai (65. Min Ralle),Lolek, Olli Angriff: Neymar

Tore: 0:1 2.Min Hardy; 1:1 75.Min.11m (HE), 2:1 85. Min.

© Zauschi

Sonntag 05.06.2016

25. Spieltag: FC Lübars – Stern 1900 3:2 (1:1)

„Wenn wir voll sind, gewinnen wir jetzt immer!" rief der Kurze (diesmal leider verletzt) und stürmte jubelnd in die Kabine, um die Alt-Liga zu beglückwünschen. Insofern hatte er den Satz aus der Ansprache der Abschlussfeier vom Capitano leicht abgewandelt. Auch diesmal war es erneut ein hartes Brett, was erfolgreich gebohrt wurde.

Gefühlt brachte der erste eigene Angriff die Führung, als Neymars Flanke von rechts den direkten Bogen ins Tor fand. Bei großer Hitze ein optimaler Beginn. Von da an spielte Neymar groß auf, hatte noch einige erfolgreiche Dribblings, allerdings übersah er in der Folge die freien Mitspieler. Aber Rainer Lux blieb ganz cool. Ralf Sommer hätte mit seiner ersten Balleroberung schon das 2:0 einleiten müssen, wenn er abgespielt hätte. Aber Rainer blieb ganz cool. Zwischen den eigenen Chancen hatte Stern jede Menge Ballbesitz, doch zeigte man Nerven beim Abschluss. So waren wir schon fast in der Kabine, als der flinke Glenn einen Stürmer im Strafraum aushebelte….der fällige 11m brachte den Ausgleich. Zwar ärgerlich, aber eigentlich nicht unverdient. 

Nach der Pause das gleiche Bild, wobei die Sterne immer stärker zu leuchten begannen. Doch jetzt zeigte Kalle, was für eine tolle Reaktion er hat. Mehrere Male konnte er sich auszeichnen und bewahrte Lübars vor einem Rückstand. Die Angriffe nach vorne liefen immer wieder über Neymar, doch leider verlor er vor dem Tor jeweils die Übersicht. Aber Rainer blieb weiterhin ganz cool, er wusste, seine Chance wird kommen… Neymar bekam von Zauschi die Ansage zum Abspiel. Und als Olli kurz darauf mit einem langen Ball zu Neymar einen Konter einleitete, stürmte dieser zunächst nach vorne, um dann genau auf Rainer querzulegen. Der Torwart der Sterne fiel beim Rückwärtsgang vor Schreck um. Und Rainer, der immer die Ruhe bewahrt hatte, nahm den Ball auf, machte einen Haken um den Keeper, um anschließend den Ball zum 2:1 ins Tor zu schießen. Zu diesem Zeitpunkt ein echter Glücksmoment, waren doch die Sterne klar tonangebend. Der Jubel bei Lübars war groß! Zu groß, denn der anschließende Angriff brachte den Ausgleich, boing!

Eigentlich wollte Lübars nun das Ergebnis halten und über die Zeit bringen. Ein letzter Eckball wurde erreicht, keiner wollte treten. Keiner, außer Olli Braasch, der schon ein großes Spiel gemacht hatte. Um mit der Ecke seine starke Leistung zu krönen. Denn der gefühlvolle Heber in den Strafraum war die optimale Vorlage für den besten Kopfballspieler von Lübars. Wie ein Habicht kam Ralf Sommer – inzwischen hellwach - herangestürmt und köpfte den Ball unhaltbar zum 3:2 Siegtor.

Diesmal wurde der Vorsprung ins Ziel gerettet und nach dem Abpfiff kannte der Jubel keine Grenzen (s.o.). In einem tollen Kampfspiel hatte Lübars erneut ein glückliches Ende, wobei diesmal aber auch eine Menge eigener Chancen zu verzeichnen waren. Die erfolgreiche Heimserie 2016 wurde fortgesetzt!

Aufstellung: Tor: Kalle Abwehr: Gebsi (80.Min Zauschi), Schwede, Gulle Mittelfeld defensiv: Glenn (46. Min Ollie), Zauschi © (60.Min Ralle, 75.Min Glenn) Mittelfeld offensiv: Hardy, Lolek (60.Min Kai, 85. Min. Lolek), Olli (30.Min Ralf Sommer) Angriff: Neymar, Rainer Lux 

Tore: 1:0 10.Min Neymar, 1:1 45.Min.11m (Foul), 2:1 78.Min. Rainer Lux, 2:2 79 Min., 87. Min. Ralf Sommer (Kopfball)

© Zauschi

 

Sonntag 22.05.2016

24. Spieltag: Corso Vineta - FC Lübars 1:3 (0:1)

Wundertüte FC Lübars Altliga! Diesmal waren 14 Spieler erschienen, um den Aufstiegshoffnungen von Corso Vineta Paroli zu bieten. Corso legte gleich stürmisch los. Doch schon der erste Torschuss zeigte, dass bei Lübars ein Mann zwischen den Pfosten stand, der sein Handwerk versteht. Mit gutem Stellungsspiel konnte Marco jeden Ball souverän aufnehmen. Und es kam noch besser, denn beim ersten richtigen Angriff von Lübars spielte Felde diagonal nach rechts außen. Und Ralf Sommer nahm den Ball, rannte durch die Gegner, Kopf immer nach unten. Im Strafraum angekommen reichte ihm ein kurzer Blick, um anschließend den Ball mit der Spitze ins kurze Eck zu pieken. Was für ein Paukenschlag!

Corso wurde zunehmend wilder in seinen Angriffsbemühungen, doch da stand ja weiterhin der Marco im Tor. Auch die Deckung agierte mit großer Leidenschaft. Gebsi zeigte eine Klasse Partie, ebenso Ralle, der einmal in höchster Not sensationell rettete. Um Sie herum gaben Lolek, Zauschi und Ollie ihr bestes. Nach vorne gelang wenig, nur wenn Felde den Ball zum Tanz hatte, ging ein Raunen durch das weite Rund. Der Kurze schaffte zwei Übersteiger, dann war Schluss – auch für ihn. Kurz vor der Pause hatte Lübars das notwendige Glück, denn nach einem Pfostenschuß schoß der bullige Stürmer den Abpraller an die Unterkante der Latte. Zum Glück war kein russischer Linienrichter eingeteilt (1966!!). Boa, endlich Pause.

Inzwischen war Neymar dabei. Und der zeigte zu Beginn der zweiten Hälfte, was er für einen flotten Antritt hat, rannte über rechts außen in den Strafraum. Nur ein Grünhemd konnte ihm folgen, und genau der bekam seine Vorlage und schob den Ball ins Tor. Wer anders als Felde!!! Corso war geschockt, aber noch nicht ko. Weltklasseparaden von Marco zogen Corso aber den Nerv. Einen tollen Fernschuß boxte er in das Toreck, von da flog der Ball fast bis zur Eckfahne. Kein Tor!! Corso zeigte Nerven, einer verlor seine…….und tschüss (rot). Trotzdem brachte ein Elfmeter den Anschluss. Die Zuschauer witterten Hoffnung. Aber kurz danach flog der Ball zur Mittellinie, wo Felde ihn dankbar aufnahm. Um dann alleine Richtung Tor zu stürmen, an den Gegnern vorbei. Und souverän den Ball am Torwart vorbei zum 3:1 Endstand einzunetzen. Ein sensationelles Ende von einem denkwürdigen Spiel. Corso schoss gefühlt 30 mal aufs Tor, wobei die meisten Bälle im „Maschendrahtzaun in the morning" landeten. Lübars zeigte kämpferisch eine tolle Gesamtleistung. Und hatte in Marco und Felde 2 Spieler in seinen Reihen, die sowohl im Kicker als auch im Nordberliner die Note 1 bekamen.

Die erste Heimniederlage von Corso seit Herbst 2013! …sagte mir der Kapitän nach dem Spiel, und: Glückwunsch für Lübars, habt da vadient. Frach ma nur, warum det euer Kieper den Elfa nicht ooch jehalten hat…

Aufstellung: Tor: Marco Abwehr: Gebsi, Lolek, Ralle (75. Min Tommy Wolf) Mittelfeld defensiv: Ollie, Zauschi © Mittelfeld: Kurzer (39. Min Neymar), Felde, Kai Angriff: Ralf Sommer, Mario

Tore: 0:1 14.Min Ralf Sommer; 0:2 55.Min.Felde, 1:2 81. Min. FE, 1:3 85.Min Felde

© Zauschi

 

 

 

Sonntag 08.05.2016

23. Spieltag: Friedenauer TSC - FC Lübars 4:0 (4:0) - Ende nach 45 Min

Mit dem Anpfiff vom Schiri stand der erste Sieger schon fest: FC Lübars. „Dabei sein" war diesmal leider alles! Muttertag, Motorradfahrt, Angeln…diverse Gründe für jede Menge Absagen. Der Dank gilt jenen, die sich aufgemacht haben, um die folgenden Spieltermine noch zu retten. Dank auch an den Schweden, der kurzfristig ins Tor ging, seine Sache gut machte!! Vor ihm ein Bollwerk von 7 Abwehrrecken, die Friedenau das Leben zunächst etwas erschwerten. Und vorne war Felde und dürfte mit dem Ball tanzen, sofern er ihn bekam. 

Das Bollwerk hielt ganze 12 Minuten, dann kam aus dem Hintergrund der lange Abwehrspieler und schoss den Ball von halbrechts diagonal in den Torwinkel. Dabei stand er näher der Mittellinie als dem Strafraum. Weil das so schön war, wiederholte sich der gleiche Vorgang genau 6 Minuten später. Zur Halbzeit stand es 4:0. Da die Lübarser erkannten, ein Sieg ist kaum noch möglich, verabschiedeten wir uns freundlich vom Schiri und Gegner und fuhren alle ins Grüne…

Aufstellung: Tor: Schwede Abwehr: Hardy, Glen, Tommy Mittelfeld defensiv: Kai, Hardy, Ralf Sommer, Zauschi ©, Ralle Mittelfeld und Angriff: Felde

Tore: 1:0 12.Min, 2:0 18.Min., 3:0 30.Min, 4:0 32.Min.

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Sonntag 24.04.2016

21. Spieltag: FC Lübars – Concordia Britz 5:1 (3:1)

Lübars begann das Spiel ziemlich verschlafen, Britz hatte diverse Chancen. Einzig Kalle war hellwach! Irgendwann war es aber geschehen, vielleicht ein Art Weckruf, inszeniert von Lolek. Der einen seiner schwierigen Bälle aus der Abwehr spielen wollte …der Gegner bedankte sich auf seine Art mit einem Heber, bei dem Kalle machtlos war. Die Fans am Spielfeldrand waren verzweifelt, denn Mann hatte die Entwicklung kommen sehen.

Aber nach dem Rückstand wachte Lübars urplötzlich auf. Von nun an wurde endlich konzentriert nach vorne gespielt. Steven setze den ersten Glanzpunkt mit einem bundesliga reifen Fernschuss – außerhalb vom Strafraum! Der Ball flog über den Torwart zum Ausgleich ins Netz. Kurz danach setzte sich Ralf Sommer mit all seiner Kraft und Dynamik durch, rammte den Tormann zu Boden und den Ball anschließend ins leere Tor. Mit dem Halbzeitpfiff sogar noch ein Goalie, als Felde den Querpass von Ralf aus Nahdistanz ins Tor schob. Die erste Halbzeit war somit ein Spiel mit 2 sehr unterschiedlichen Hälften.

Nach der Pause hatte Lübars das Spiel im Griff, wobei Concordia Britz gefühlt gleichviel Ballbesitz hatte. Aber als Felde genial über fast 30 Meter zu Steven hob, konnte dieser sein tolles Spiel mit dem 4:1 krönen. Den Schlusspunkt setzte Ralf Sommer, als er von halblinks einen klasse Schuss über den Torwart ins lange Eck setzte. Obwohl Lübars noch einige gute Chancen hatte, fiel der Sieg etwas zu hoch aus. Die Britzer bewunderten nach Spielschluss die Effizienz von Lübars!

Aufstellung: Tor: Kalle Abwehr: Gebsi, Schwede, Glen Mittelfeld defensiv: Steven (75 Min Kai), Hardy Mittelfeld: Ollie B., Lolek, Felde Angriff: Ralf Sommer, Jockel ( 46. Min Zauschi ©)

Tore: 0:1 11.Min, 1:1 29.Min. Steven, 2:1 38. Min Ralf Sommer, 3:1 44.Min.Felde; 4:1 66. Min. Steven, 5:1 80.Min Ralf Sommer

© Zauschi

Sonntag 17.04.2016

20. Spieltag Hansa 07 - FC Lübars 6:0 gewertet

Zu viele Kranke und angeschlagenen Spieler auf Lübarser Seite verhinderten das Spiel.

Sonntag 10.04.2016

19. Spieltag: FC Lübars – Berliner Amateure 8:0 (3:0)

Von Beginn an eine einseitige Partie – ein Spiel auf ein Tor. Ralf Sommer war es erneut vorbehalten, den Bann zu brechen. Auf einen abgewehrten Ball handelte er am schnellsten. Danach kam der Auftritt vom Kurzen. Er hatte extra zum Spiel eine VIP-Bank mit Regenschutz für seine Fans reserviert. Um sich kurz nach Spielbeginn eigenmächtig auf die linke Spielfeldseite vor seinen VIP-Bereich hinüberzuwechseln. Um im direkten Blickfeld seiner treuen Fans agieren zu können…

Und als er dann am Ball war, donnerte er einen Fernschuss halbhoch über den Keeper ins Tor. Ein irrer Jubel erfasste das weite Rund, wildfremde Menschen lagen sich in den Armen. Und der Kurze breitete seine stolz geschwellte Brust auf gefühlte 2,40 m Spannbreite aus, ein wahrer Held! Auch das dritte Tor war ein Fernschuss, als Rose eine Flanke in den Strafraum bringen wollte, der Ball aber glücklich und zielstrebig ins Tor flog.

Nach der Pause klappte erstmal wenig, die Amateure hatten plötzlich Vorteile im Spiel. Ein Freistoß klatschte gegen den Pfosten, den Nachschuss aus kurzer Distanz fischte Kalle lässig aus der Luft. Irgendwie verflachte das Spiel vollends, Steven hatte wenig Freude und machte dem Kurzen Platz.

Und schon ging es wieder los. Mit seiner ersten Ballberührung nahm der Kurze Maß und hämmerte den Ball erneut aus guter Distanz ins Tor. Der Jubel kannte zwar diesmal Grenzen, aber nun waren auch die Kollegen wieder wachgerüttelt. Und die Tore fielen darauf in gleichmäßigem Takt.

Am Ende ein hochverdienter Erfolg über einen fairen Gegner.

Besondere Erwähnung verdient Jens Buchmann. Nicht nur, weil er der Antreiber aus dem Mittelfeld war und zahlreiche Bälle gut in den Angriff spielte. Sondern weil er auch vorbildlich kameradschaftlich agierte. In aussichtsreicher Position direkt vor dem Tor legte er den Ball zum Nebenmann, so dass die wahren Stammspieler der Ü40 ihr persönliches Erfolgserlebnis mit dem Torschuss hatten. Großer Sport, Jens Buchmann! 

Aufstellung: Tor: Kalle Abwehr: Gebsi, Rose, Gulle (78. Min Zauschi) Mittelfeld defensiv: Steven (60 Min Kurzer), Jens Buchmann Mittelfeld: Kurzer (46. Min Kai), Lolek, Ollie Braasch Angriff: Ralf Sommer, Zauschi © (46. Min Hardy)

Tore: 1:0 13.Min.Ralf Sommer, 2:0 18.Min.Kurzer, 3:0 25. Min. Rose; 4:0 60. Min. Kurzer, 5:0 65.Min Ralf Sommer, 6:0 70.Min Lolek, 7:0 75. Min Hardy, 8:0 80.Min Ralf Sommer

© Zauschi

 

Sonntag 02.04.2016 

18. Spieltag: FC Lübars - Westend 3:2 (0:0)

Über die erste Hälfte ist der Mantel des Schweigens zu brechen. Lübars startet schwach ….. und ließ auch noch stark nach. Westend spielte ebenbürtig. Verletzungen vom Schweden und Heiko brachten zusätzliche Probleme.

Nach der Pause wurde es besser, auch dank der Energie von Ralf Sommer. Zunächst erkämpfte er sich einen Ball an der Mittellinie, Pass nach vorne. Und als Jockel quer liegt, steht Ralf schon in Position und schießt aus halber Drehung den wichtige Führungstreffer. Das Tor beruhigte Lübars und als nach schöner Einzelleistung von Rainer, dessen Schuss gegen den Pfosten rollte, Steven zum 2:0 abstaubte, schien die Partie entschieden. Aber heute war es irgendwie anders.

Die einzige Unsicherheit von Kalle brachte Gebsi zu einer Glanzparade, leider fand der Schiri diese Aktion nicht so heldenhaft. Gebsi musste raus, der folgende Elfmeter ging rein. Jetzt lagen die Nerven blank, Diskussionen mit dem Schiri brachten alles andere als Vorteile für Lübars. Und so kam es… Ein toller Fernschuss - vom gleichen Schützen wie im Hinspiel - brachte den Ausgleich. Das Spiel schien vollends zu kippen. Aber heute war es irgendwie anders.

Steven feuerte an; „Wir schießen auch noch ein Tor." Und in der letzten Minute kam der Ball zu Jockel am Strafraumeck, der halbhoch quer zu Rainer spielte. Und Rainer hob den Ball aus der Drehung ins lange Eck. Der kleine Gästekeeper rannte dem Ball noch hinterher – vergeblich! 3:2 für Lübars. Ein sensationeller Schuss brachte den Sieg.

Besondere Erwähnung verdient noch das langersehnte Comeback von Ollie Braasch, der erstmalig seit Monaten wieder dabei war. Und er machte seine Sache richtig gut! Das lässt hoffen für die weiteren Spiele.

Aufstellung: Tor: Kalle Abwehr: Gebsi, Schwede (17. Min Rainer), Ollie Braasch Mittelfeld defensiv: Steven, Zauschi © Mittelfeld: Kurzer, Lolek, Ralf Sommer Angriff: Heiko (39. Min Kai), Jockel

Tore: 1:0 49.Min.Ralf Sommer, 2:0 70.Min.Steven, 2:1 75. Min. 2:2 80. Min., 3:2 89.Min Rainer

© Zauschi

Samstag 19.03.2016

17. Spieltag: FSG Rudower Kickers - FC Lübars 5:0 (2:0)

Ein Spieltermin am Samstag, dazu Ferienbeginn, dann noch jede Menge Verletzte – so wurde der Termin zu einer reinen Pflichtveranstaltung. Natürlich hatte Lolek auch diesmal tief in seine Spielerkiste gegriffen, neben Mirko auch den jungen Chris hervorgezaubert, aber auch das machte sich nicht wirklich bemerkbar. Zunächst begann Rudow abwartend, so dass Lübars einen ersten Eckball erzielen konnte. Der anschließende Angriff brachte das 1:0 für Rudow…. Ein Fernschuß landete etwas glücklich im Tor, dann war Pause. Ein erster Lübarser meldete sich zur Halbzeit endgültig verletzt ab, sein Knie war schon vor dem Spiel geschwollen.

Nach dem Wiederanpfiff wehrte sich Lübars mit Einsatz und guter Moral den permanenten Angriffen des Gegners – ziemlich lange erfolgreich. Am Ende waren es doch 5 Treffer geworden – zu diesem Zeitpunkt standen nur noch nur 7 Grünhemden neben Torwart Kalle auf dem Platz. Ein Spieltag zum Vergessen – was hiermit geschehen soll!

Aufstellung: Tor: Kalle Abwehr: Gebsi, Schwede, Ralle Mittelfeld defensiv: Ralf Sommer, Zauschi © Mittelfeld: Kai, Lolek, Chris Angriff: Mirko, Steven

Tore nur für Rudow: 1:0 8.Min., 2:0 32.Min.; 3:0 70.Min. 4:0 77. Min. 79. Min. 5:0

© Zauschi

Sonntag 13.03.2016

16. Spieltag: FC Lübars - FC Grunewald 3:2 (2:1)

Ein schwungvoller Beginn von Lübars, jede Menge schöner Passagen und Torchancen. Allein der gut aufgelegte Felde hatte viermal vor dem Torwart seine Chance, wovon er zweimal gekonnt einnetzte. Besonders das 2:0 war ein sehenswerter Spielzug über Steven, Heiko, Lolek zu Felde. Auch wenn der Gegner in manchen Situationen seine Gefährlichkeit unter Beweis stellte, schien das dritte Tor nur eine Frage der Zeit. Kurz vor der Pause fiel es dann auch   -   leider auf der verkehrten Seite. Ein Fehlpass am Mittelkreis, ein Stellungsfehler in der Abwehr und dann war auch Torwart Kalle verlassen  ....  das 2:1 wirkte wie eine kalte Dusche.

Nach dem Wechsel hatte Lübars erneut die ersten Chancen und das Spiel schien sich fortzusetzen. Doch plötzlich konnten sich die beiden wendigen Grunewaldler Stürmer durchsetzen und der Ball wurde zum 2:2 ins Netz gespitzelt. Grunewald jubelte freudetrunken, alle Lübarser senkten konsterniert die Köpfe. Alle - bis auf einen!! Denn nach dem Anstoß schob Felde den Ball nach Rechtsaußen zu Heiko. Und Heiko nahm sich die Kugel und stürmte diagonal alleine Richtung Tor. Nachdem er die ersten beiden Fahnenstangen locker um kurvt hatte, lud der letzte Verteidiger zum Schuss ein. Und Heiko drosch den Ball mit voller Wucht gekonnt unter die Latte. „Ausgerechnet Heiko", rief der Radioreporter zu seinen Hörern, „ausgerechnet Heiko, der gerade erst sein Comeback gefeiert hatte und nun auch als Torschütze in Erscheinung tritt."

Der Jubel der Lübarser war groß, das Spiel schein sich zu beruhigen. Ein Elfmeter, dessen Tatort vom Gegner heftig diskutiert wurde, sollte die Entscheidung bringen. Rainer wollte sich mit einer Kiste vom Feld verabschieden. Das Geräusch, als sein Ball gegen den rechten Pfosten klatschte, wird er vielleicht noch im Traum gehört haben. So verabschiedete er sich eben im Anschluss mit einer Kiste aus der Kabine…

Leider war die Entscheidung damit vertagt. Und so kam Grunewald noch mal mit großem Engagement, um den Ausgleich zu erzielen. Die Lübarser Struktur fing an zu bröckeln, es gab keine Ruhe mehr im Spiel. Manche Nervenkostüme schienen dem Druck kaum gewachsen, diskutierten mit dem sicheren Schiri. Mit viel Glück wurde der Sieg über die Zeit gebracht, aber nach der gelungenen ersten Hälfte eine schwacher Auftritt in der letzten Minuten. Zumindest Gebsi und Hardy konnten gegen Ende mehrfach den Stürmern den Ball abnehmen, so dass auch Grunewald nur wenige Chancen hatte. Außerdem: Bei Kontern Lübars hatte mindestens genauso viele Möglichkeiten. So blieb es bei einem etwas glücklichen 3:2 Heimsieg!

Im Nachgang ist vor allem noch Steven hervorzuheben, der besonders in der ersten Hälfte ein großartiges Spiel machte und in vielen Szenen glänzte.

Aufstellung: Tor: Kalle Abwehr: Hardy, Schwede (75. Min Kai), Gebsi Mittelfeld defensiv: Steven, Lolek Mittelfeld: Heiko, Zauschi ©, Jockel (60 Min Kurzer) Angriff: Felde, Rainer (70. Min Ralle)

Tore: 1:0 17.Min. Felde, 2:0 35.Min. Felde, 43. Min 2:1; 2:2 54.Min., 3:2 55. Min Heiko

© Zauschi

Samstag 05.03.2016

15. Spieltag: Lübars - FC Internationale 3:0 (2:0)

Gelungener Rückrundenauftakt von der Alt-Liga, Internationale wurde in der Tabelle auf Distanz gehalten. Den Senior diesmal im Sturm aufzustellen, konnte schon bald als erfolgreiche Maßnahme verbucht werden. Einen langen Ball von Pyrre erlief Zauschi kurz vor der Grundlinie an der Strafraumgrenze. Seinen überlegten Pass in den Rückraum erreichte Rainer, der die Kugel „humorlos" und platziert ins Tor schoss. Anschließend ein abwechslungsreiches Spiel, aber ohne die ganz großen Strafraumszenen.

Erst gegen Ende der Halbzeit wieder ein erfolgreicher Angriff. Die Rückkehr von Heiko nach langer Verletzungspause machte sich deutlich bemerkbar. So auch gegen Ende der Halbzeit, als er einen Ball gefühlvoll über die Abwehr hob, Zauschis Kopfball hatte dieser schon im Tor gesehen, aber Internationale konnte abwehren. Erneut konnte Zauschi aufs Tor schießen, vom Körper des Torwarts flipperte der Ball gegen den Verteidiger. Und dann hatte Ralf Sommer genug und mit seiner Wucht schoss er Ball und Gegner ins Netz! Das 2:0 zur Pause wirkte durchaus beruhigend!

Nach dem Seitenwechsel gab es bei Lübars einige Verletzungen zu beklagen! Die vielen Wechsel führten immer wieder zu Umstellungen auf dem Platz, was das flüssige Aufbauspiel nicht förderte. Zum Glück konnte Internationale daraus kein Kapital schlagen, obwohl sie unermüdlich auf den Anschlusstreffer aus waren. Aber wirklich alle Lübarser kämpften vorbildlich.

Der allerletzte Angriff war noch mal sehenswert. Ein Konter aus der eigenen Hälfte brachte den Ball über Lolek zu Pyrre, der aus kurzer Distanz sicher vollendete. Die Stimmung nach Spielschluss in der Kabine kann sich vermutlich jeder gut vorstellen, vor allem jene, die diesmal leider nicht dabei sein konnten...

Aufstellung: Tor: Kalle Abwehr: Hardy, Rose (70. Min Ralf Sommer), Zippel Mittelfeld defensiv: Heiko (65. Min Kai), Lolek Mittelfeld: Ralf Sommer (38. Min. Mario, 46. Min. Ralle), Pyrre, Jockel Angriff: Rainer, Zauschi © 

Tore: 1:0 10.Min. Rainer, 2:0 35.Min. Ralf Sommer; 3:0 90.Min. Pyrre

© Zauschi

Sonntag 20.12.2015

13. Spieltag: FC Internationale - Lübars 3:3 (2:2)

Zum Ende der Hinrunde ein starker Schlussakkord, ein sensationelles Tor usw.

Aber der Reihe nach: 16 Spieler waren am Voralberger Damm zum Auswärtsspiel in Schöneberg erschienen: „So was hat man lange nicht gesehen, so schön, so schön!“ hatten die Verantwortlichen als Melodie im Ohr! Spielermanager Lolek hatte mal wieder Alternativen aus seinem handy gezaubert, und was für welche!!!

Internationale startete furios, wollte Lübars scheinbar überrennen. Zunächst flogen uns die Bälle um die Ohren, nur Torwart Kalle behielt die Ruhe - und die Bälle. Deswegen brauchte Inter auch des Gegners Unterstützung. Und nach einer Inter Flanke köpfte ein Grünhemd in Bedrängnis leider auf das eigene Tor. Zur Sicherheit schlug der auf der Torlinie postierte Kollege den Ball hektisch weg, leider in die falsche Richtung….  Kurz danach bereits das 2:0, das Spiel schien damit schon entschieden. Dachte auch der Kameramann der ARD, der daraufhin sein Equipment einpackte und das weite Rund verließ....

Wäre er mal geblieben, das Tor des Jahres 2015 hätte starke Konkurrenz bekommen. Denn Torwart Kalle machte einen weiten Abschlag aus der Hand und plötzlich lag der Ball beim Gegner im Netz. Ohne weitere Berührung – unterstützt durch Rückenwind und die tief stehende Sonne. Selbst die Anwesenden auf und außerhalb des Feldes konnten kaum glauben, was da geschehen war – manche hatten es gar nicht mitbekommen. Bereits der nächste Angriff brachte den Lübarser Ausgleich, als Rainer mit einem tollen Schlenzball ins lange Ecke erfolgreich war.

Daher hatten die Lübarser Hoffnung für die zweite Hälfte, aber Internationale hatte deutlich mehr Luft. So gab es für die Gastgeber klare Feldvorteile - bis auf einen weiteren lichten Moment, als ein blitzsauberer Lübarser Konter aus der eigenen Hälfte am Ende Rainer erreichte, der eiskalt zur Führung einschoss. Die letzten Minuten wollten nicht vergehen, die Bälle flogen der Lübarser Abwehr um die Ohren und einer leider noch ins Tor. Ein gerechtes Unentschieden, mit außergewöhnlichen Szenen, so dass sich alle Lübarser voneinander mit einem Sack voll guter Emotionen in die Winterpause verabschiedeten....

Aufstellung: Tor: Kalle  Abwehr: Gebsi, Schwede (75.Min Ralf Sommer), Hardy Mittelfeld defensiv: Ralf Sommer (10. Min Musche, 46 Min Kurzer), Zauschi © Mittelfeld: Steven (80.Min Kai), Lolek, Mario (35.Min Kurzer) Angriff: Rainer (46. – 65. Min Mario), Jockel

Tore: 1:0 20.Min, 2:0 30. Min, 2:1 35.Min Kalle (Torwart!!!!!!!!), 38. Min 2:2 Rainer, 80. Min 2:3 Rainer, 88. Min 3:3

© Zauschi

Sonntag 13.12.2015

12. Spieltag: FC Grunewald - Lübars 3:0 (1:0)

So langsam wird die Spielerdecke dünn, denn viele verletzte Spieler sind zu verzeichnen. Aber Lolek, der umtriebige Spielermanager, zaubert immer wieder neue Kräfte aus hervor. Diesmal stand Steven auf dem Platz und hatte einige auffällige Szenen.

Von Beginn an war Grunewald zielstrebiger und laufstärker, aber zunächst war die Lübarser Deckung auf dem Posten. Und die meisten Angriffe konnten abgefangen werden. Doch irgendwann war der eine Stürmer handlungsschneller und der Ball lag im Tor. Kurz vor der Pause gab es Elfmeter für die Grunewaldler, doch zum Glück wurde der Ball vorbeigeschossen. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabine und noch war nichts verloren!   

Kurz nach der Pause aber dann doch: Nach dem besten Angriff von Lübars, der aber im Strafraum von Grunewald gerade noch abgefangen wurde, gab es den Konter - eingeleitet mit einem Torwartabschlag - und das 2:0. Kurz darauf das 3:0, immer der gleiche Torschütze, den die Abwehr nicht in den Griff bekam. Das Spiel war entschieden – zum Glück ohne weitere Gegentreffer. Chancen hatte Grunewald noch reichlich… Mit dem Anpfiff stapfte der Lübarser Anhang (einzig Jockel Wachholz war erschienen) leicht kopfschüttelnd von dannen, viel wurde ihm wahrlich nicht geboten.

Aufstellung: Tor: Kalle  Abwehr: Gebsi, Schwede, Ralle Mittelfeld defensiv: Musche (20. Min Ahmad, 46 Min Kurzer ), Zauschi © Mittelfeld: Kurzer (35.Min Musche), Lolek, Kai Angriff: Steven, Rose

Tore: 1:0 35.Min, 2:0 50. Min, 3:0 65.Min

© Zauschi

Sonntag 06.12.2015  

11. Spieltag: FC Lübars – Rudower Kickers 0:1 (0:0)

Rudow startete mit Wucht und Elan, aber die Lübarser Abwehr war von Beginn an hellwach. Kalle konnte alle Schüsse der ersten Minuten sicher parieren, Gebsi und Gulle fanden schnell Bindung zum Gegenspieler und Rose glänzte als kompromissloser Ausputzer, der die Bälle weit aus der Gefahrenzone brachte. Im Laufe des Spieles gelang es den Lübarser Oldies, eigene Angriffe nach vorne zu tragen. Allerdings wurde Felde regelmäßig gedoppelt und auch Ralf Sommer hatte einen kompromisslosen Gegenspieler. Trotzdem konnte er gute Akzente setzen, bis eine Verletzung ihn zur Aufgabe zwang. Inzwischen war Jens Buchmann einsatzbereit und konnte mithelfen, dass Lübars eine gute erste Hälfte spielte.

Nach der Pause ein ähnliches Bild. Rudow kombinierte gefällig nach vorne, aber die Lübarser Abwehr hielt souverän dagegen. Allerdings wurden die eigenen Angriffe immer seltener. Es gelang kaum noch, nach haltig mit  Ball in den gegnerischen Strafraum zu kommen. Als sich die beiden Mannschaften schon auf ein durchaus mögliches Remis eingerichtet hatten, kam dieser eine Moment, der manchmal spielentscheidend ist. Lübars konnte die eine richtig gute Flanke von der rechten Außenbahn nicht verhindern. Und in der Mitte stand ein echter Joker, dem es trotz Bedrängnis gelang, den Ball ins Tor zu drücken. Kurz danach war Schluss und der Jubel bei Rudow groß. Denn das hatte man sich so schwierig nicht vorgestellt. Lübars konnte erhobenen Hauptes vom Platz gehen, doch leider gab es zum Nikolaus keine Geschenke vom Gegner…

Aufstellung: Tor: Kalle  Abwehr: Gebsi, Rose, Gulle Mittelfeld defensiv: Hardy, Zauschi © Mittelfeld: Kurzer (75. Min Ralle), Lolek, Ralle (25.Min Jens Buchmann)  Angriff: Ralf Sommer(30.Min Kai), Felde

Tore: 0:1 80.Min

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Samstag 28.11.2015

10. Spieltag: SC Westend – FC Lübars 2:0 (0:0)

Spieltermine am Samstag sind immer wieder problematisch für Lübars – so auch diesmal. Einer Spielverlegung hatte der Gegner nicht zugestimmt, so musste leider angetreten werden. Einzig Teammanager Lolek ist es zu verdanken, dass eine Mannschaft zusammen kam. Dank an Karsten Musche, der seine Vokabeln ruhen ließ, Dank an Thomas Rost, der sich kurzfristig bereit erklärte. Und Zauschi kam direkt aus Hannover in Sportkleidung auf dem Platz an, umgezogen bei laufender Fahrt auf der A 2…

Die Platzverhältnisse waren irregulär, glatt und rutschig, voller Schnee und Wasser. Fußball spielen war kaum möglich, richtig Vergnügen hatte wohl nur der Ball… 

Westend hatte den besseren Start, doch Torwart Kalle war auf dem Posten. Auch die Abwehr stand relativ sicher, so dass sich trotz Überlegenheit nicht viele Torchancen ergaben. Einmal musste auf der Torlinie gerettet werden. Gegen Ende der ersten Hälfte wurde Lübars besser, konnte einige Entlastungsaktionen starten, Eckbälle erreichen. Diese Entwicklung machte Hoffnung auf die zweite Hälfte….

Soeben noch in der Kabine verkündet, dieses Spiel zu gewinnen, rutschte Uwe Gebser in Ball und Gegner – den fälligen Elfmeter verwandelten die Westendler sicher. Kurz darauf ein toller Schuss ins lange Eck, die Niederlage nahm ihren Lauf. Lübars hatte auch noch Chancen, ein klasse Schuss von Ralf Sommer schien den Anschluss zu bringen….doch der Keeper von Westend, davor kaum in Erscheinung getreten, hielt souverän mit einer Hand! Auch Ecken und Flanken fing er ab, so dass kein Tor mehr fallen wollte.

In der zweiten Hälfte hatten sich die Westendler auch den Sieg verdient. Die im Schnitt kleineren Spieler hatten einen viel besseren Stand auf dem Boden. Am Ende haben wir wenigstens den Gegner glücklich gemacht, anders war deren Jubel beim Abpfiff nicht zu deuten.  

Aufstellung: Tor: Kalle  Abwehr: Gebsi, Schwede, Gulle Mittelfeld defensiv: Hardy, Zauschi © Mittelfeld: Karsten Musche, Lolek, Ralle, Thomas Rost Angriff: Ralf Sommer

Tore: 1:0 47.Min; 2:0 56.Min

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Sonntag 22.11.2015

7. Spieltag: FC Lübars – Hertha BSC 1:2 (0:2)

Lübars spielte eine klasse 2te Hälfte, kurz nach Anpfiff fiel das einzige Tor, so hätte man fast als Sieger vom Platz gehen können…………........................wenn da nicht die erste Hälfte gewesen wäre. Hertha hatte den deutlich besseren Start. Der erste stramme Schuss aufs Lübarser Tor war auch gleich die Führung der Gäste. Torwart Kalle, ansonsten auch an diesem Tage ein zuverlässiger Keeper, ließ den Ball zum Entsetzen der eigene Spieler durch die ausgestreckten Hände gleiten! Wahrscheinlich war er nicht richtig warm, der Kälteeinbruch machte einigen zu schaffen.

Nachdem anschließend Hardy dem auffälligsten Herthaner als Manndecker zugeordnet wurde, ließ der Druck erheblich nach. Und Lübars begann, eigene Angriffe zu starten. Mehrfach hatte Mann den Ausgleich auf dem Fuß oder Kopf, nur ein Tor wollte nicht fallen. Als die ersten schon an die Halbzeit dachten, kam Hertha zum 2:0. Leider erwiesen sich die Lübarser auch bei diesem Tor als sehr spendable Gastgeber.

Mit den Wechseln zur zweiten Hälfte kam deutliche Stabilität ins Team, der Kurze und Gulle wussten gut zu gefallen. Auch die übrigen Lübarser rannten auf das Tor, aber nichts Zählbares wollte gelingen. Die letzte Hoffnung, einen Freekick von Lolek einzuköpfen, gelang ebenfalls nicht. So gab es am Ende die erste Heimniederlage nach einem insgesamt aber sehr ansehnlichen Spiel! Ein Remis hätten die Grünhemden mindestens verdient gehabt.

Aufstellung: Tor: Kalle  Abwehr: Gebsi, Glen, Wolle (46. Min Gulle) Mittelfeld defensiv: Hardy, Zauschi © Mittelfeld: Ralf Sommer, Lolek, Ralle (46. Min Kurzer) Angriff: Jockel(60.Min Kai), Felde

Tore: 0:1 02.Min; 0:2 39.Min; 1:2 47.Min Felde

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Sonntag 07.11.2015

6. Spieltag: Stern 1900 - FC Lübars 6:0 (1:0)

Spielbeginn am Samstag um 16:40 Uhr, da kam bei allen Lübarser so richtig Freude auf. Dem schwungvollen Ansturm der Sterne begegnete Lübars mit einer konzentrierten Abwehrleistung. So konnte die Partie lange torlos gehalten werden. Erst gegen Ende der ersten Hälfte erzielte der Gegner die Führung, unter freundlicher Mithilfe der Lübarser Ur-Oldies. Kurz vor der Pause dann noch ein sehenswerter Konter, wo Lolek zunächst den Ball gut behauptete. Um dann den heranstürmenden Ralf Sommer einzusetzen, dessen satter Schuss vom Tormann aber abgewehrt wurde.

Mit diesem Schwung ging es in die Kabine, wo zumindest noch Hoffnung herrschte, vielleicht ein Remis zu erzielen. Die Hoffnung endete mit dem 2:0 für Stern, als der Schuss etwas glücklich vom Innenpfosten ins Tor sprang.

Danach zwickte dem Schweden die Wade, die erforderlich Umstellung brachte Unordnung in die Abwehr. Das Endergebnis war sicherlich um 2 Tore zu hoch ausgefallen, aber jeder Treffer beflügelte die Sterne zusätzlich, während Lübars nur noch den Abpfiff herbeisehnte.

Der Kurze schien einige Kunden auf dem Spielfeld zu treffen, vielleicht auch ein Grund für sein kundenfreundliches Verhalten in der Abwehr.

Positiv ist hervorzuheben, dass es kein Gemecker der Lübarser untereinander gab. Die Niederlage wurde sportlich genommen. Das bemerkte auch der faire Gegner nach dem Abpfiff.

Aufstellung: Tor: Kalle  Abwehr: Gebsi, Schwede (60.Min Karsten), Glen Mittelfeld defensiv: Hardy, Karsten (35.Min Kurzer) Mittelfeld: Kai, Zauschi © Ralle Angriff: Lolek, Ralf Sommer (80.Min Schwede)

Tore: 1:0 30.Min; 2:0 55.Min, 3:0 75.Min, 4:0 80.Min; 5:0 85.Min; 6:0 90. Min

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Sonntag 01.11.2015 

5. Spieltag: FC Lübars – CorsoVineta 2:2 (1:1)

Die neuformierte Defensive hielt genau 5 Minuten, dann humpelte Ralf Sommer vom Platz, Ralle kam für ihn. Erneut wurde umgestellt und Ralle sollte eine offensivere Aufgabe. Das war eine gute Maßnahme! Denn als Lolek plötzlich frei vor dem gegnerischen Torwart stand und diesen anschoss, prallte der Ball nach links, Ralle direkt vor die Füße. Und Ralle, ganz cool wie im Training, avisierte optisch die lange Ecke an. Um den Ball dann im rechten Winkel eiskalt in die kurze Ecke zur Führung einzuschieben. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, ein echter Ralle eben, immer am Ball für Überraschungen gut.

Nach einer halben Stunde humpelte Heiko vom Feld, zum Glück war Gulle inzwischen eingetroffen und kam auf den Platz. Erneut wurde die halbe Abwehr umgestellt. Richtig Ruhe konnte sich dadurch nicht einstellen. Corso versuchte mit wilden Angriffen ein Tor zu erzielen. Zwischendurch gab es immer wieder schöne Sololäufe von Felde, der aber am guten Corso-Keeper scheiterte oder vorbeischoss. Kurz vor Halbzeit doch noch der Ausgleich, die schnellen Stürmer überliefen die Abwehr, doch den unhaltbaren Torschuss übernahm letztendlich der flinke Glen.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich, Corso hatte viel Ballbesitz im Mittelfeld. Doch die größeren Chancen hatte Lübars, Felde versuchte es immer wieder und hatte nach dem x-ten Sololauf endlich Erfolg. Der Sieg schien greifbar nahe. Aber ein direkter Freistoß kam geflogen, die tiefstehende Sonne blendete Kalle Schoormann und der Ball lag im Netz. Schade, denn ansonsten machte der Keeper erneut ein klasse Spiel. Die letzten 10 Minuten waren von großer Hektik geprägt, einige wenige Corso Spieler waren aufgebracht und übertrieben die Härte, übertrafen sich gegenseitig in wilden Drohgebärden. Der ruhige Schiri brachte die Partie ordnungsgemäß zu Ende. Die meisten Lübarser waren aber froh, sich diesem absurden und unangebrachten Verhalten entziehen zu können. Der Auslöser für diese Emotionen blieb unklar, angeblich ein unabsichtlicher Zusammenprall mit Kai.

Am Ende sicherlich ein gerechtes Remis, Lübars hatte mehrfach das dritte Tor und damit die Entscheidung auf dem Stiefel. Aber Corso steckte nie auf und belohnte sich mit einem Auswärtspunkt.

Aufstellung: Tor: Kalle  Abwehr: Hardy, Schwede, Glen Mittelfeld defensiv: Ralf Sommer (10.Min Ralle Couvreux/75. min. Kai), Zauschi © , Mittelfeld: Mario (80.Min Heiko), Lolek, Felde Angriff: Heiko (30.Min. Gulle), Jockel (70.Min Ralf Sommer)

Tore: 1:0 15. Min. Ralle Couvreux, 1:1 40. Min; 2:1 75. Min Felde; 2:2 82. Min

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Sonntag 27.09.2015

3. Spieltag: Concordia Britz - FC Lübars 4:2 (3:0)

 Lübars begann das Spiel mit 7 minütiger Verspätung, leider wurde die Absprache mit dem Gegner vergessen. Das Ergebnis waren 3 eigene Anstösse in den ersten 6. Minuten…. Auch danach kamen die Grünhemden nur schwer ins Spiel, meistens lief man Ball und Gegner hinterher. Waren es die vielen kurzfristigen Absagen, die die Mannschaft verunsicherte? Oder steckte einigen der Marathonlauf am gleichen Morgen noch in den Beinen? Kurz vor Halbzeit schlug es zum dritten Mal im Kasten von Karsten ein. Bei allen 3 Treffern sah die Abwehr richtig alt aus – kein Wunder, hatten doch 5 Spieler aus der Abwehr bereits am Freitag in der Ü 50 gespielt.  

Zur Halbzeit blieb es diesmal aber ruhig, zu eindeutig war das Geschehen auf dem Platz gewesen. Trotzdem wollte Mann die zweite Hälfte besser gestalten. Insbesondere Uwe Gebsi meinte „hier geht noch was“. Im zweiten Abschnitt gelang es durchaus, das Spiel stärker zu verlagern, der eigene Ballbesitz war deutlich höher. Als ein Handspiel im Strafraum einen eindeutigen Elfmeter beschwerte, nutzte Lolek mit sicherem Schuss die Gelegenheit zum ersten Lübarser Treffer. Nun blühten die Nordberliner auf, ein Lattenkracher von Heiko ließ Concordia und das Gebälk erzittern, doch leider flog der Ball übers das Tor.

Kurz danach hatte Ralf Sommer mehr Schussglück, sein abgefälschter Schuss trudelte über die Linie zum 3:2 Anschlusstreffer. Noch war genug Zeit, das Spiel vollends zu kippen. Doch ein gelungener Konter von Concordia stellte mit dem 4:2 den alten Abstand und somit auch das Endergebnis her.

Nach dem Spiel war keine erkennbare Freude bei Lübars vorhanden, aber zumindest Genugtuung, die zweite Hälfte „gewonnen“ zu haben.

Aufstellung: Tor: Karsten Donner,  Abwehr: Wolle, Gebsi, Jens Mittelfeld defensiv:, Schwede, Zauschi © , Mittelfeld: Ralf Sommer, Lolek, Hardy, Angriff: Heiko, Felde

  • Tore: 1:0 2. Min., 2:0 6. Min; 3:0 40. Min; 3:1 57.Min Lolek (11meter), 3:2 71.Min Ralf Sommer, 4:2 75. Min.

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Sonntag 20.09.2015

2. Spieltag: FC Lübars – Hansa 07 2:1 (1:1)

Licht und Schatten gab es am 2ten Spieltag an der Schluckseeritze. Die Zuschauer hatten ihre Freude, denn für reichlich Unterhaltung und Gesprächsstoff wurde gesorgt, weit über das Spielende hinaus.

Zunächst fehlte der angesetzte Schiri, aber 2 Lübarser im Doppelpack erklärten sich bereit, die Spielleitung zu übernehmen. Zunächst Stedde junior für den Beginn, später übernahm dann der Jugend-Co-Trainer Philipp. Hier gab es schon die erste Kuriosität, denn beim Schiri-Wechsel Mitte der ersten Halbzeit wurde der Hinweis zur Spielzeit („30. Minuten“) gänzlich missverstanden, so dauerte die 1. Hälfte 60. Minuten. Die Zuschauer hatten den Schiri am Ende lautstark darauf aufmerksam gemacht.

Aber unabhängig davon: Beide Schiris machten ihre Sache richtig gut, großes Lob gab es nach dem Spiel auch von Hansa 07!

Lübars begann das Spiel fahrig, doch beim ersten Angriff spielte Mario in die Mitte auf Felde, der den Ball kompromisslos unter die Latte setzte. „Ausgerechnet“ Mario auf Felde bemerkte der Radioreporter pointiert. Trotz der Führung fand Lübars nicht ins Spiel, Hansa bekam immer mehr Vorteile und hatte viel Ballbesitz. Zum Glück hatte Gebsi erneut einen guten Tag und organisierte die Abwehr erfolgreich.

Und dahinter stand der Schwede im Tor und hielt ausgezeichnet. Schlank wie ein drahtiger Bursche war er nach längerer Unterbrechung wieder dabei und wollte alle von seiner wiedergewonnen Fitness überzeugen. Der Ausfall der anderen Torhüter führte nun dazu, dass wir ihm das Trikot mit der Nummer 1 reichten. Sichtlich um Fassung bemüht war er aber echter Sportsmann und nahm die Herausforderung an. Und wie, zu Recht bekam er im Kicker die 1,5 als Spielnote für seine tolle Leistung. Insofern stand die Abwehr richtig gut. Aber davor fand kein Spiel statt, außer von Hansa. Das ging soweit, dass zwei Lübarser Stürmer gegen Ende der ersten Halbzeit beschlossen, die Sportart zu wechseln. Zum Glück gelang es, die Streithähne gerade noch zu trennen, bevor es noch peinlicher wurde....

Inzwischen gelang Hansa der Ausgleich, verdient, weil Lübars eigentlich ohne Mittelfeld spielte, schwere Beine und müde Köpfe hatte. Selbst die Einwechselungen waren von enormer Schwerfälligkeit geprägt, die Spieler hatten erkennbare Mühe, zeitnah auf den Platz zu kommen......

In der anschließenden Pause ging in der Lübarser Kabine die Meinungsverschiedenheit weiter, die Anwesenden waren fassungslos ob der geladenen Emotionen. Und die nicht dabei gewesenen waren neugierig, was geschehen war.

Nach der Pause waren auf Lübarser Seite zahlreiche Umstellungen erforderlich. Und so lautet die Devise, aus verstärkter Abwehr das Ergebnis möglichst zu halten und eventuell mit einem Kontor über Ralf Sommer zu treffen.

Diesbezüglich gelang genau ein Spielzug, als Heiko hervorragend in den Raum nach vorne spielte, doch Ralf schob den Ball am Tor vorbei. Ansonsten stürmte eigentlich nur Hansa, aber Lübars hatte den Schweden, Gebsi und Hardy. Dazu Gulle, der irgendwann in der 2ten Hälfte den gefährlichsten Angreifer zugeteilt bekam, eine wirksame Entscheidung, denn damit wurde der Erfolgsfaktor vom Hansa-Angriff praktisch aus dem Spiel genommen.

Gegen Ende der Begegnung machte Hardy auch in diesem Spiel seinen obligatorischen Sturmlauf nach vorne. Diesmal legte er von außen quer in die Mitte und –------- da stand er wieder, der Turm im Sturm, einsam und ungedeckt. Seelenruhig nahm Jockel den Ball an, überlegte, überlegte nochmal und nochmal ........und schoss dann ganz ruhig und zielsicher in die rechte untere Ecke ein, 2:1 für Lübars!

Großer Jubel auf dem Feld, von da an fighteten die Lübarser noch mehr um den Sieg, alle hauten sich mächtig rein. Ein toller Freistoss von Hansa ließ die Latte des Tores nochmal zittern, doch der Schwede lächelte nur: „Hab ich rausgeguckt!“

Dann war endlich Schluss, nach vermutlich über 100 Minuten Spielzeit.

Bei aller Freude über den erneuten Sieg hatte aber das Halbzeit-Erlebnis mindestens beim Kapitän die Stimmung deutlich getrübt. In 50 Jahren Fußball war ihm so was noch nicht vorgekommen......

Aufstellung: Tor: Schwede; Abwehr: Hardy, Gebsi, Gulle Mittelfeld defensiv:, Heiko (30.Min Ralle), Zauschi © , Mittelfeld: Ralf Sommer, Lolek, Paul (46. Min Heiko, 78. Min Wolle) Angriff: Mario ( 40.Min Kurzer) Felde (46. Min Jockel)

  • Tore: 1:0 5. Min. Felde, 1:1 35. Min; 2:1 75. Min. Jockel

  • © Zauschi

Sonntag 13.09.2015

1.Spieltag: Berliner Amateure - FC Lübars 2:3 (1:1)

„Auswärtssieg“ hätten die mitgereisten Lübarser Fans lautstark gesungen, doch: Es war keiner mitgekommen, Sonntagfrüh zum Spielbeginn um 9:30 Uhr nach Kreuzberg. Aber 12 Lübarser Oldies waren pünktlich zum Punktspielauftakt erschienen und freuten sich über den ersten Sieg. Ein schöner Freistoß vom Meister des ruhenden Balles, Lolek, landete im langen Eck, doch nach der Führung spielten fast nur noch die Amateure. Dabei mußten sie feststellen, dass der neue Keeper im Lübarser Kasten ein richtig Guter ist. Kalle Schoormann war von Beginn an hellwach und konnte zahlreiche Schüsse abwehren. Nach einer der vielen Ecken war es dann leider doch geschehen, der Ausgleich war nicht zu vermeiden.

Nach der Pause leichte Vorteile für Amateure und als der Ball zur Führung im Netz lag, dachten sicher alle Zuschauer: Das ist die Entscheidung. Aber Lübars gab nicht auf. Ein Freistoß wurde mal flach gespielt, Mario um kurvte zwei Gegner und ließ dem Torwart keine Chance. Und als der Kurze wider aufs Feld kam, war es um die Amateure endgültig geschehen. Ein schulmäßiger Konter aus der eigenen Hälfte über die Außenbahn, wo der Kurze zu Mario die Linie lang spielte, Flanke vors Tor zu Jockel, der mit seiner guten Technik den Ball halbhoch ins Tor schoss. In den letzten 5 Minuten hatte Lübars noch mehrfach die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, leider wurde alles vergeben. Aber zum Glück kam Amateure nicht mehr vor das Tor, so dass es am Ende beim 3:2 Sieg blieb. Kämpferisch konnten die Grünhemden gut gefallen, es schien sogar, dass Lübars dass konditionsstärkere Team war….

  • Aufstellung: Tor: Kalle; Abwehr: Hardy, Gebsi, Ralle Mittelfeld defensiv:, Heiko, Zauschi © Mittelfeld: Kurzer (30. Min. Ahmed, 75. Min Kurzer), Lolek, Ralf Sommer Angriff: Mario, Jockel

    Tore: 0:1 15. Min Lolek, 1:1 37 Min.; 2:1 68. Min, 2:2 75. Min Mario, 2:3 85. Min Jockel

    © Zauschi

     

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Pokal 1. Runde

Sonntag 06.09.2015 FC Lübars – VFB Hermsdorf 1:6 (0:3)

Zum Saisonauftakt kam Verbandsligist VFB Hermsdorf zum Pokalspiel nach Lübars. Angetreten mit den zwei EX – Nationalspielern Markus Richter und Felde, dazu Marco im Tor, waren die Verantwortlichen der 11er Alt-Liga, Lolek und Zauschi, durchaus zuversichtlich, den Pokal endlich mal an die Schluckseestraße zu holen. Ein knapper Sieg war das Traumergebnis – und – ich darf es vorweg nehmen - es bleibt beim Traum. Kaum waren die ersten Spielminuten vergangen, flipperte der Ball mehrfach durch den Lübarser Strafraum und schlussendlich landete eine scharfe Hereingabe am Lübarser Körper und flog direkt ins Tor zum 0:1. Da waren erst 5 Minuten gespielt.

Auch in der Folgezeit stürmten die roten Hermsdorfer das Lübarser Tor, einige Angriffe zur Entlastung gelangen so gut wie überhaupt nicht. Mit einem 0:3 Pausenstand wurde der Spielverlauf ordentlich widergegeben. Nach der Pause ein ähnliches Bild, so dass Hermsdorf auf 6 Tore ausbauen konnte. Einer der weniger Lübarser Konter kurz vor Schluss schien erneut zu versanden, doch als der Torwart den Rückpass ins Feld schieben wollte, erreichte er eher zufällig Lolek, der direkt ins leere Tor zurückschoss. Schönes Ende von einem Spiel, das schon gleich zu Beginn eigentlich gelaufen war. Die Hermsdorfer waren in fast allen Belangen überlegen. Kämpferisch hielt Lübars dagegen so gut es ging...

Einzig Felde gelang es in Punkto Handlungsschnelligkeit und Geschwindigkeit ernsthaft Paroli zu bieten.

Aufstellung: Tor: Marco; Abwehr: Gebsi, Markus, Glenn Mittelfeld defensiv:, Felde, Zauschi © (25. Min Kurzer), Mittelfeld: Hardy, Lolek (40.Min Jockel), Heiko Angriff: Ralf Sommer, Mario (43. Min Ralle Couvreux)

Tore: 0:1 05. Min., 0:2 20. Min, 0:3 42. Min.; 0:4 56. Min, 0:5 72.Min, 0:6 78. Min, 1:6 86. Min. Lolek

© Zauschi


Abschluss der Saison 2014/2015

Die Saison 2014/2015 war für die Lübarser Ü40 eine Neufindung, die in Summe gelungen ist. Denn nach den Abgängen vor Saisonbeginn war nicht ganz klar, ob die Anzahl der verbleibenden Spieler ausreichen würde, eine Saison durchzuspielen. Zum Abschluss der Runde wurde mit 21 Punkten ein 9.Platz belegt. Die Spielstärke der anderen Mannschaften in der Liga war höchst unterschiedlich. Es gab einige richtig gute Kapellen, denen wir kaum gewachsen waren. Andererseits gewannen wir fast alle Spiel gegen die Mannschaften, die zum Abschluss in der Tabelle hinter uns platziert sind.

An dieser Stelle möchte ich nochmal einen großen Dank an den Manager und Spielorganisator Sascha Lach aussprechen, in und um Lübars überall als Lolek bekannt. Seinem großen Engagement - vor allem zu Beginn der Saison - ist es zu verdanken, dass diese Runde ordentlich durchgespielt wurde. Am Ende konnte er sogar in Urlaub gehen und sich darauf verlassen, dass Zauschi & Co. auch ohne ihn antreten werden…

Die Ü40 vor dem Spiel am 07.06.2015, letzter Spieltag:

 

Stehend von links: Jockel, Lolek, Gulle, Zauschi, Ralle, Sony;

Sitzend von links: Gebsi, Ralf S-H, Kurzer, Schwede, Ollie, Musche, Paul

© Zauschi


26.Spieltag

Sonntag 07.06.2015 FC Grunewald – FC Lübars 3:5 (2:2)

Das letzte Saisonspiel führte nach Wilmersdorf, wo nach einem abwechslungsreichen und torfreudigen Spiel ein verdienter Auswärtssieg errungen wurde. Somit gab es auf Lübarser Seite jede Menge zufriedener Gesichter, z. Bsp:

Ollie, der nach tollem Slalomlauf durch die Mitte, bei dem er zwei „Fahnenstangen“ um kurvte, den Ball am Torwart vorbei halbhoch zur Führung einschlenzte.

Schwede, der zumindest teilweise wieder schmerzfrei mitspielen konnte,

Gulle, der sich mit dem besten Stürmer von Grunewald heiße Duelle lieferte und am Ende als Sieger vom Platz ging

Gebsi, der mehrfach im Spiel aufgrund von Veränderungen die Position wechselte und dabei immer zu gefallen wusste, auch per Kopfball.

Zauschi, der den Ball nach einer tollen Flanke vom Kurzen direkt aus der Luft ins Tor schoss! Unmittelbar vor der Halbzeitpause war das der wichtige Ausgleich.

Paul, der erneut im Spiel zu gefallen wusste, dazu einen tollen Kopfball an die Latte setzte, von wo der Ball auf die Linie fiel - leider nicht dahinter

Jockel, der für das Vertrauen, den Freistoss zu schießen, dankte, in dem er den Ball kompromisslos ins Toreck zum 3:2 drosch, das war die Führung!

Torwart Karsten Musche, der direkt im Anschluss zur eigenen Führung einen Elfmeter hervorragend parierte, dazu mit weiteren tollen Paraden glänzte und so Lübars den Sieg festhielt!

Sony, der in der heißen Phase mit seiner Schnelligkeit einem einschussbereiten Stürmer im letzten Moment den Ball vom Fuß spitzelte und dadurch einen erneuten Ausgleich verhinderte.

Kurzer, der diesmal in der Sturmmitte begann, um weitere Tore zu erzielen, aber Nerven im Abschluss zeigte. Als er wieder auf der angestammten Außenbahn spielte, konnte er sich mehrfach hervorragend in Szene setzen, mit und ohne Ball – siehe Foto.

Ralle, der in der zweiten Halbzeit mit seiner Lauffreude den Gegner schon frühzeitig am Spielaufbau störte.

Lolek, der wieder mit seiner Übersicht glänzte und das 4:2 aus Nahdistanz mit einem überlegten Rückpass ermöglichte.

Ralf Sommer, der rackerte wie immer und am Ende mit Einsatzfreude 2 Tore erzielte. Insgesamt wurde er mit 12 Saisontreffern interner Torschützenkönig. Und das, obwohl er einige Spiele im Tor glänzte, andere Spiele verletzungsbedingt fehlte!

Aufstellung: Tor: Karsten Musche; Abwehr: Gebsi, Schwede (25. Min Paul), Gulle Mittelfeld defensiv:, Ollie Braasch (80. Min Jockel), Zauschi © Mittelfeld: Ralf Sommer, Lolek (46.Min Ralle Couvreux), Sony Angriff: Kurzer, Jockel (60. Min Lolek)

Tore: 0:1 20 Min. Ollie Braasch, 1:1 25. Min; 2:1 35. Min, 2:2 45 Min. Zauschi; 2:3 60. Min Jockel, 2:4 75.Min Ralf Sommer, 3:4 78. Min, 3:5 83. Min Ralf Sommer

© Zauschi


24.Spieltag

Sonntag 17.05.2015 BSC Südring – FC Lübars 3:1 (2:0)

Schon in der ersten Minute eine tolle Chance für Lübars, doch Mario, ansonsten eiskalt vor dem Tor, zeigte Nerven. Kurz danach ein Foul an Heiko mit Folgen, für Heiko, Lübars und das Spiel. Obwohl sich Paul hervorragend einfügte und ein starkes Speil machte, bekam Südring Oberwasser. Das Führungstor nach einem langen Freistoss in den Strafraum war trotzdem etwas überraschend, weil der ansonsten gute Marco den Ball verschätze. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff ein fataler Fehlpass in der Abwehr, Südring bedankte sich mit dem 2:0.

Nach der Pause wurde Lübars besser, hatte Chancen, war aber vor dem Tor zu harmlos. Das 3:0 war ein Elfmeter und brachte die Entscheidung.

Danach drehte Lübars etwas auf und kam zu zahlreichen Chancen. Leider traf nur der Kurze, aber wie!! Angespielt im Strafraum, um kurvte er einen Gegner und vollendete eiskalt. Seine anschließende Jubelrunde über das halbe Feld war absolut sehenswert und bekam auch den Beifall vom Gegner…

Aufstellung: Tor: Marco; Abwehr: Gebsi, Schwede (70. Min Heiko), Gulle Mittelfeld defensiv:, Musche, Zauschi © Mittelfeld: Kurzer, Heiko (5.Min Paul), Andi Mees (46. Min Angriff Sony): Ralf Sommer, Mario

Tore: 1:0 25. Min; 2:0 45. Min, 3:0 70. Min, 3:1 80. Min Kurzer

© Zauschi


Samstag 09.05.2015
SV Deportivo Latino - 1. FC Lübars 6:1 (5:1)

Samstagtermine in dieser Saison sind für die Lübarser Altliga keine Freude. Mit Mühe konnte eine Mannschaft zusammengestellt werden. Zum Spielbeginn waren 10 Spieler einsatzbereit. Zunächst gelang es, die wilden Angriffswellen der Latinos vor dem Tor abzuwehren. Aber mit dem 1:0 brachen einige Dämme, besonders die linke Abwehrseite war anfällig. Fast alle erfolgreichen Angriffe kamen über den schnellen rechten Stürmer in den Torraum. Zwischendurch ein Lübarser Lichtblick, als Ralf Sommer nach schöner Flanke von Mario sein obligatorisches Kopfballtor machte. Nach 25 Minuten kam Wolle ins Spiel, der kurzfristig per Telefon noch aktiviert werden konnte. Am ständigen Sturmlauf änderte sich eigentlich nicht viel. Einige Lübarser (ganz alt und jung) waren der Wendigkeit der Latinos nicht gewachsen, wirkten fast wie Fahnenstangen. Zur Pause saßen die Lübarser reichlich deprimiert auseinander.
Nach dem Wechsel änderte sich wenig, aber Tore wollten zum Glück nicht mehr fallen. Hierbei ist besonders Karsten Musche hervorzuheben, der erneut unfreiwillig ins Tor ging. Dafür danke! Zudem machte er ein großes Spiel, zeigte einige Glanzparaden und verhinderte somit viel Schlimmeres. Bei der Beurteilung der Lübarser Leistung waren sich fast alle einig, hingegen der Umgang mit diesem Spielverlauf sehr unterschiedlich ausfiel (von schweigend bis zur lautstarken Kollegenschelte).
Als der Schiri abpfiff, waren die meisten Lübarser froh, dass diese Vorführung endlich zu Ende war. Die Latinos freuten sich und erinnerten daran, dass sie in den letzten Jahren fast immer gegen Lübars verloren hatten (einmal gar mit 1:9).

Aufstellung: Tor: Karsten Musche; Abwehr: Ralle, Gebsi, Wolle, Ahmed, Mittelfeld defensiv: Ralf Sommer, Zauschi © Mittelfeld: Sony, Heiko, Ollie Braasch, Angriff: Mario
PS: Der Kurze kam zum Spielende – direkt von der Arbeit, leider zu spät!

Tore: 1:0 15 Min, 2:0 20. Min, 2:1 22. Min Ralf Sommer, 3:1, 4:1, 5:1, 6:1 85. Min

© Zauschi


Sonntag 03.05.2015
1. FC Lübars – Friedenauer TSC 3:1 (1:0)

Bei herrlichem Fußballwetter machten die Lübarser Oldies da weiter, wo sie in der letzten Woche mit der zweiten Halbzeit aufgehört hatten. Aus einer sicheren Abwehr (Marco ganz souverän, der Schwede konsequent!) wurde der Ball in den eigenen Reihen behauptet, auch gut nach vorne gespielt. Leider gelang es den Stürmern nicht, daraus zählbares zu schießen. Erst dem herausragenden Spieler auf dem Felde war es vorbehalten, nach einem tollen Sololauf, gestartet an der Mittellinie, den Torwart mit einem Flachschuss zu überwinden. Mann konnte die Last hören, die danach von seinen Schultern fiel: Endlich wieder ein Erfolgserlebnis! Aus der guten Abwehr ist Gulle herauszuheben, der den gegnerischen Stürmerstar mit allen Mitteln bekämpfte. Verletzungsbedingt musste er kurz vor der Pause das Feld verlassen.
Die daraufhin erforderlichen vielen Umstellungen waren  sicherlich ein Grund für die Unruhe nach Wiederbeginn, trotzdem schien Lübars die Drangperiode der Friedenauer gut zu überstehen. Ein Freistoß aus ca. 25 m von halbrechts jagte als Bogenlampe direkt in den langen Winkel, zu diesem Zeitpunkt eine Überraschung.  Das 1:1 war ein Schock und das Spiel stand plötzlich auf der Kippe. Die letzte Aktion von Lolek war an diesem Tage seine beste: Mit einem souveränen Elfmetertor, verursacht an Mario, brachte er Lübars wieder nach vorne. Bemerkenswert der gute Schiri, der als kurzfristiger Ersatz für den angesetzten Schiri eingesprungen war, und objektiv das Spiel begleitete.
Nach der erneuten Führung kehrte bei Lübars wieder Ruhe ein. Von den zahlreichen guten Ansätzen zum Konterspiel gelang „ausgerechnet“ Sony, dem ständig nach vorne stürmenden Verteidiger, kurz vor Schluss nach schöner Vorarbeit von Andi mit einem strammen Hochschuss die Entscheidung. Zum Glück stand er dabei schon ca. 5 m vor dem Tor  und hatte auch keine Zeit mehr zum Überlegen.......
Insgesamt ein richtig gutes Spiel der Altliga und alle Lübarser waren nach Spielschluss sichtlich locker und zufrieden, dass sich der Aufwärtstrend der letzten Wochen endlich mal wieder in einem Sieg niederschlug.

Aufstellung: Tor: Marco; Abwehr: Gulle (40. Min Mirko, 80. Min Heiko), Schwede, Gebsi; Mittelfeld defensiv: Felde, Zauschi © Mittelfeld: Kurzer (46. Min Sony), Lolek (71. Min Kurzer), Paul (46. Min. Andi Mees); Angriff: Heiko (70. Min Karsten Musche), Mario

Tore: 1:0 30 Min. Felde, 1:1 60. Min, 2:1 70. Min Lolek (11m), 3:1 87. Min Sony

© Zauschi


Sonntag 26.04.2015
1. FC Lübars – Hertha 03 Zehlendorf 2:5 (0:4)

Lübars startete gut, hielt den Ball am laufen und hatte vielversprechende Passagen. Die Rückkehr der Alt-Internationalen Pyrre und Felde machte sich positiv bemerkbar. Auch Thorsten wusste zu gefallen. Doch die ersten Schüsse der Zehlendorfer auf das Lübarser Tor deckten schnell die Schwachstelle am heutigen Tage auf. Kein gestandener Torwart war vor dem Spiel anwesend, so dass Andi Mees sich bereit erklärte.... Zur Pause war das Spiel praktisch entschieden.
Karsten Musche hütete nach der Pause „freiwillig“ das Tor, an für sich kam der Wechsel zu spät. Er machte sein Sache richtig gut! Schon der erste Lübarser Angriff nach Wiederbeginn sah Loleks Freistoß in den Strafraum fliegen, wo Mirko - zur Überraschung aller - erfolgreich einnickte. Kurz darauf konnte Zauschi einen Abpraller aus Nahdistanz eindrücken. Plötzlich schien sich das Blatt zu drehen. Lübars stürmte, hatte tolle Spielzüge und einige großartige Möglichkeiten. Zweimal scheiterte Mario am Pfosten, einmal schlenzte Felde den Ball hauchzart am Tor vorbei. Eine Sensation lag in der Luft, aber leider fiel das dritte Tor nicht. Kurz vor Schluss brachte ein Kontor die endgültige Entscheidung.
Die Reaktion der Fans war aber außerordentlich positiv und anerkennend nach Spielschluss. Die zweite Hälfte hatten die Oldies für sich entschieden, eine der besten Halbzeiten in dieser Saison. Somit war die Stimmung in der Kabine trotz der Niederlage bemerkenswert positiv. Dem anwesenden Reporter vom Nordberliner gab Uwe Gebser bereitwillig ein Exklusiv-Interview: „Das Spiel hat allen richtig Spaß gemacht! Wenn Karsten schon von Beginn an..... da wäre heute was drin gewesen!“

Aufstellung: Tor: Andi Mees (46. Min Karsten Musche); Abwehr: Sony, Thorsten, Gebsi; Mittelfeld defensiv: Lolek, Zauschi © Mittelfeld: Karsten Musche (30. Min Mirko), Pyrre (30. Min. Ahmad, 60. Min Jockel N.), Paul (60. Min. Andi Mees); Angriff: Felde, Mario

Tore: 0:1 20. Min, 0:2 25. Min, 0:3 30. Min, 0:4 35. Min, 1:4 48. Min Mirko, 2:4 55.Min Zauschi, 2:5 85. Min

© Zauschi


Sonntag 19.04.2015
FC Internationale - 1. FC Lübars 2:2 (0:2)

Die Lübarser Oldies gaben ein gutes Bild ab, denn es standen 14 Spieler beim Anpfiff spielbereit. Nach eigenem Anstoss gelang es in den ersten Minuten aber überhaupt nicht, den Ball über die Mittellinie zu bringen. Doch insbesondere Gulle und Gebse stemmten sich aber erfolgreich den Angriffen der Internationalen entgegen, verhinderten einen Rückstand. Nach 10 Minuten rief Ollie „Wir müssen den Ball mal in die gegnerische Hälfte bringen“, um kurz darauf den Ball lang nach vorne Richtung Strafraum zu schlagen. Libero und Torwart behinderten sich und brachten Lolek die Torchance, der zunächst leider den Torwart anschoss. Der Abpraller fiel ihm erneut vor die Füße und nun machte er das glückliche Führungstor. Danach kam Lübars besser ins Spiel hatte Chancen und Ralf Sommer machte mit einem schönen Kopfball das 0:2. Die Ecke trat Ollie, der Doppel-Scorer! Bis zur Pause konnte der Vorsprung gehalten werden. Leider verletzten sich der Kurze und Denny, wobei für Denny das Spiel damit zu Ende war. Ein erster Dämpfer.
Nach der Pause wütende Angriffe der Internationalen, doch Marco im Tor machte seine Sache hervorragend. Nach einem tollen Konter über Mario hatte Sony das 3:0 und damit die Entscheidung auf den Füßen. Doch leider spielten seine Nerven nicht mit, so dass er unbedrängt den Ball in die Arme des Torwartes stolperte.
Beim nachfolgenden Gegenangriff ließ Marco einen Ball fallen, plötzlich stand es nur noch 1:2. Schon der nächste Angriff brachte nach einer Ecke den Ausgleich. 2 Tore in einer Minute, weg war der sicher geglaubte Auswärtssieg der Lübarser.

Insgesamt sicher ein gerechtes Remis, doch für die Lübarser war der Spielverlauf reichlich unglücklich. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Ollie Braasch. Gute Besserung an Ollie und Denny.

Aufstellung: Tor: Marco; Abwehr: Gebsi, Glenn, Gulle; Mittelfeld defensiv: Olli Braasch (65.Min Kurzer), Zauschi © (70. Min Lolek) Mittelfeld: Ralf Sommer-Hartstein, Lolek (60. Min Schwede), Kurzer (30. Min. Sony); Angriff: Denny (35. Min Andi Mees, 83.Min Zauschi)), Mario

Tore: 0:1 10. Min. Lolek, 0:2 35. Min Ralf, 1:2 79. Min, 2:2 80. Min

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Samstag 21.03.2015
SV Cheme Adlershof - 1. FC Lübars 6:0 n.a.

Das Lübarser Lazarett fand im Gemeinschaftswagen nicht den Weg zum Platz, so dass kein Spiel zu Stande kam.


Samstag 07.03.2015
SV Buchholz - 1. FC Lübars 3:0 (1:0)

Geschwächt durch einige kurzfristige Absagen lieferte Lübars mit dem letzten Aufgebot den Buchholzern einen leidenschaftlichen Abwehrkampf. Angefangen über Ralf Sommers tolle Paraden, dem guten Stellungsspiel vom Schweden, Gulles großartigen Kampf gegen den Buchholzer Torjäger, Gebsi starken Einsatz usw. hielt Lübars bis kurz vor der Pause die Null. Heiko brachte sogar einige gefährliche Bälle nach vorne.
Nach dem Wechsel verflachte das Spiel. Zu allem Unglück verletzen sich bei Lübars Ralle, Mario und der Schwede, so dass nur noch 8 Spieler zum Ende auf dem Platz standen.
Unter diesen Bedingungen war es ein großes Spiel der Lübarser Oldies, die erhobenen Hauptes von dannen zogen.

Aufstellung: Tor: Ralf Sommer-Hartstein; Abwehr: Gebsi, Schwede, Gulle; Mittelfeld defensiv: Olli, Zauschi © Mittelfeld: Kurzer, Heiko, Karsten Musche; Angriff: Ralle, Mario

Tore: 1:0 42. Min, 2:0 60. Min, 3:0 80. Min

© Zauschi


Sonntag 01.03.2015
1. FC Marzahn 94 - 1. FC Lübars 7:0 (5:0)

„Schöner Ausflug“ am Sonntagnachmittag nach Marzahn, Spielbeginn um 16 Uhr - zur besten Kaffee und Kuchenzeit. „Viel besser geht nicht“, dachten 13 Fußballverrückte aus Lübars, die erschienen waren, um diese Pflichtaufgabe zu erfüllen. Manch einer wäre vermutlich schon vor dem Spiel lieber zu Hause geblieben...
Das Spiel entsprach den Befürchtungen, sogleich traten die 3 bekannten Stürmer von Marzahn in Erscheinung. Die ersten 3 Schüsse landeten auch alle im Lübarser Netz. Somit war das Spiel schon entschieden, bevor es richtig begonnen hatte. Als Lübars sich etwas befreien wollte und eine erste Torchance hatte, fiel im Gegenzug das 4:0, mit dem Pausenpfiff sogar noch ein Tor.
Zur Pause war die einzige Überlegung, wie ein noch größeres Debakel zu verhindern wäre. Nach dem Wiederanpfiff spielte Lübars viel defensiver, stand dadurch kompakter – das Ziel war reine Schadensbegrenzung. Glenn wechselte auf den Libero und auch diese Maßnahme war ein Volltreffer! Fast wäre die zweite Hälfte ein kleiner Erfolg geworden, denn bis zur 85. Minute fielen keine weiteren Treffer. Dann musste sich Ralf Sommer doch noch zweimal geschlagen geben – schade für alle. Eine torlose zweite Hälfte hätte den langen Heimweg Richtung Westen sicherlich etwas „verkürzt“...

Aufstellung: Tor: Ralf Sommer-Hartstein; Abwehr: Wolle, Andi Mees, Gulle; Mittelfeld defensiv: Glenn, Zauschi © Mittelfeld: Rose, Lolek, Heiko; Angriff: Jockel N., Mario (60.Min Karsten Musche)
Ralle Couvreux leider ohne Einsatz, da er plötzlich unpässlich war!

Tore: 1:0 3. Min, 2:0 5. Min, 3:0 15. Min, 4:0 35. Min, 5:0 44.Min, 6:0 85. Min, 7:0 88. Min

© Zausch


Sonntag 22.02.2015
1. FC Lübars – FC Wacker 21 Lankwitz 1:1 (0:0)

Lübars wollte mit einem weiteren Sieg die Distanz zu Lankwitz vergrößern. Von Beginn wurde ordentlich auf das Lankwitz Tor gespielt, doch ohne Erfolg. Selbst Mario zeigte Nerven, denn schön freigespielt schoss er drüber. Mit zunehmendem Spielverlauf stabilisierte sich Lankwitz und konnte das Spiel ausgeglichener gestalten. Nach der Pause ein ähnliches Bild, Lübars rannte erfolglos auf das Tor. Und als dann Lankwitz eine eigene Ecke zugesprochen bekam, landete der Ball plötzlich im Lübarser Netz. Aber Lübars liess sich nicht entmutigen, sondern verstärkte daraufhin seine Angriffsbemühungen.
In diesem Spiel ist besonders der Kurze Petsch, genannt Tommy der Große, positiv hervorzuheben. Zahleiche Flankenläufe konnte er erfolgreich abschließen, praktisch war er nicht und von niemanden zu stoppen. Und als er gegen Ende des Spiels feststellen musste, dass keiner seine Ideen verwerten konnte, zog er den letzten Joker. Er wechselte Gulle für sich ein, nicht ohne Gulle noch entscheidende Tips zu geben. Und das Gulle hatte richtig verstanden, er kam, sah und traf! Schon sein zweiter Schuss landete als Bogenlampe zum Ausgleich im Tor. Der Jubel und sein anschließender Sturmlauf war für alle Zuschauer ein Höhepunkt an diesem Sonntag und hatte das Kommen mehr als gerechtfertigt. Danach gab es noch Chancen auf beiden Seiten, es blieb aber beim leistungsgerechten Remis!

Aufstellung: Tor: Schwede; Abwehr: Ollie Braasch, Gebsi, Glenn; Mittelfeld defensiv: Ralf Sommer-Hartstein Zauschi © Mittelfeld: Kurzer (75. Min Gulle), Lolek, Heiko; Angriff: Denny (60. Min Andi Mees), Mario

Tore: 0:1 60. Min, 1:1 80. Min Gulle

© Zauschi


Beginn der Rückrunde

Sonntag 15.02.2015
Viktoria Berlin Lichterfelde-Tempelhof – 1. FC Lübars 3:4 (2:3)

Viktoria startete wild entschlossen, den Fluch der Niederlagen zu beenden. Lübars fand zunächst überhaupt nicht ins Spiel, der Ball wurde kaum vernünftig über die Mittellinie gebracht, jede Menge Fehlpässe wurden produziert. Zum Glück gelang auch Viktoria nicht der letzte Pass in die Spitze. Die erste gelungene Lübarser Aktion hatte Heiko, der den Ball nach außen in den Lauf von Denny spielte, der leichtfüßig zur Grundlinie kam, Flanke zur Mitte, wo ein typischer Mario Biehl um den Torwart kurvte und locker einnetzte. Leider brachte das Tor keine Beruhigung, Viktoria stürmte weiter und bekam nach einer Ecke einen Foulelfmeter zugesprochen. Mindestens der Kurze war anderer Meinung, und forderte lautstark die Beteiligten zu einer spontanen, offenen Diskussionsrunde. Zum Glück hatte keiner wirkliches Interesse. Nach dem Ausgleich kam Lübars aber besser ins Spiel. Und als Ralf Sommer mit einem abgefälschten Ball erneut die Führung erzielte, verlagerte sich das Spiel komplett in des Gegners Hälfte. Diverse Ecken brachten höchste Gefahr, aber Ollie traf nur die Latte, Mario köpfte an den Pfosten. Doch als der Kurze, noch mit Wut im Nacken, eine Traumecke schlug, köpfte Ralf den Ball mit Wucht zum 3:1 in den Angel – es roch nach Vorentscheidung. Doch mit dem Halbzeitpfiff vertändelte die Lübarser Abwehr den Ball und Viktoria erzielte noch einen sehenswerten Treffer zum 2:3.
Nach der Pause erhöhte Viktoria den Druck, munter wurde ausgewechselt. Immer neue Spieler stürmten Richtung Lübarser Tor, wo den 11 wackeren Kämpfern so langsam die Luft auszugehen schien. Nach dem 3:3 drohte das Spiel zu kippen, doch plötzlich hatte auch Lübars wieder Chancen. Die größte nach einem Elfmeter, doch Ralf war im zweiten Versuch zu hektisch.
Ein langer, hoch geschlagener Ball von Ollie in den gegnerischen Strafraum sah ungefährlich aus, aber als sich 2 Viktorianer nicht einigen konnten, war Denny der glückliche Dritte im Bunde und köpfte den Ball ins leere Tor. Bei beiden Teams stellen die Hintermannschaften nachhaltig unter Beweis, dass der jeweilige Sturm besser aus der Winterpause gekommen war. Kurz vor Schluss hatte Viktoria noch einen Freistoß, aber nun konnte auch Torwächter Olaf seine Qualitäten zeigen, in dem er den gut gezielten Flachschuss sicher parierte und den Sieg festhielt.

Aufstellung: Tor: Olaf; Abwehr: Ollie Braasch, Gebsi, Zauschi ©, Glenn Mittelfeld: Kurzer, Ralf Sommer-Hartstein, Lolek, Heiko; Angriff: Denny, Mario

Tore: 0:1 7. Min Mario, 1:1 17. Min Elfmeter, 1:2 25. Min. Ralf Sommer, 1:3 38. Min Ralf Sommer, 2:3 45. Min; 3:3 65. Min, 3:4 80. Min Denny

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Ende der Hinrunde

Sonntag 07.12.2014
1. FC Lübars – Eintracht Südring 1:2 (1:1)

Im letzten Spiel der Hinrunde begann Lübars stürmisch. Schon früh gelang Ralf Sommer der Führungstreffer (Klasse Zuspiel von Markus). Aber auch Südring war mit einer guten Kapelle und vielen bekannten Gesichtern angetreten, hielt ordentlich dagegen. Ein schön herausgespielter Konter brachte den Ausgleich. Danach hatte Lübars weitere Großchancen, u.a. ein Slalomlauf von Mario, der die gesamte Abwehr von Südring ausspielte einschließlich Torwart. Aber dann leider mit Ball neben dem Tor landete.
Von Beginn an gab es einige Verletzte zu beklagen, zunächst Ralf Sommer, der deswegen auch zur zweiten Hälfte ins Tor ging. Andi Mees humpelte Mitte der ersten Hälfte vom Feld, Heiko ging ebenfalls angeschlagen zeitweilig vom Platz. Diese ständigen Umstellungen brachten einigen Sand ins Getriebe der Lübarser Spielzüge, was sich nach der Pause leider noch verstärkte.
Auch dadurch kam Südring besser ins Spiel. Und trotzdem hatten sich alle Beteiligten schon langsam auf ein Remis eingestellt, da gelang Südring mit einem feinen Schlenzer von der Strafraumecke ins Tor der Siegtreffer. Danach gab es noch eine 100%tige für Lübars. „Den muss er machen“ schrie der Radioreporter ganz aufgeregt, aber Mirko S04 ist leider kein Hunter. Schade, denn dadurch sind die Lübarser in der Herbsttabelle auch hinter Südring gerutscht.
Besonders hervorzuheben ist Olli Braasch, der nach ½-jähriger Pause wieder im Einsatz war und gleich viele gute Szenen hatte. Bester Spieler bei Lübars aber war nach Meinung der Sportpresse Markus Richter, der ein tolles Spiel machte, gute Bälle nach vorne spielte, aber auch in der Defensive ausgezeichnete Szenen hatte. Manager, Trainer und Spielführer waren nach dem Spiel einer Meinung: Für Markus steht die Tür zur Ü40 ganz weit offen....

Aufstellung: Tor: Karsten Musche (46 Min Ralf Sommer); Abwehr: Gebsi, Andi Mees (20. Min Kurzer), Ollie Braasch, Mittelfeld defensiv: Markus Richter, Zauschi ©  Mittelfeld offensiv: Ralf Sommer-Hartstein (Karsten Musche), Lolek, Paul (60. Min Angriff Mirko): Heiko (35, Min Ralf C.), Mario

Tore: 1:0 15.Min Ralf Sommer, 1:1 25.Min, 1:2 85.Min

© Zauschi


Sonntag 30.11.2014
1. FC Lübars – Viktoria Berlin Lichterfelde-Tempelhof 4:0 (4:0) Ende nach 45 Minuten

Heißer Glühwein war im Angebot vom Vereinshaus, dazu gab es freien Eintritt für alle Zuschauer. Die Hütte hätte voll sein müssen, aber es kamen nur ein Fuchs(i) und ein Wolf(en). Das weite Rund war nahezu leer, scheinbar hat das Lübarser Stammpublikum ein feines Gespür für die Situation. Denn das Spiel endete bereits nach 45 einseitigen Minuten, in denen Lübars ein 4:0 herausgeschossen hatte. Viktoria kam nach der Pause nicht mehr aus der Kabine, der eisige Ostwind hatte ihnen bei gefühlten –10 Grad endgültig die Luft genommen. Wobei Viktoria von Beginn an in Unterzahl spielte, einige Spieler vorher scheinbar beim Glühwein hängengeblieben sind....
Erwähnenswert die tollen Flankenläufe von Heiko Hejzlar, zwei davon beendete er jeweils mit klugem Rückpass, die Mario sicher verwandelte.
Positiv ist anzumerken, dass die Lübarser ihr Teilziel „ungeschlagen im November“ mühelos erreicht haben.

Aufstellung: Tor: Karsten Donner; Abwehr: Gebsi, Andi Mees, Ralle Couvreux Mittelfeld defensiv: Ralf Sommer-Hartstein, Zauschi ©  Mittelfeld offensiv: Paul, Lolek, Karsten Musche Angriff: Heiko, Mario

Tore: 1:0 13. Min Eigentor auf Flanke Gebsi, 2:0 15 Min. Ralf Sommer, 3:0 27. Min Mario, 4:0 36. Min Mario

© Zauschi


Sonntag 23.11.2014
Wacker 21 Lankwitz - 1. FC Lübars 0:2 (0:1)

Mit dem Schwung vom letzten Sonntag wollte Lübars nun auch auswärts die ersten Punkte einfahren. Leider waren nur 12 Spieler erschienen, von denen gleich mehrere Spieler angeschlagen bzw. richtig krank waren.
Dementsprechend begann Lübars wacklig und so kam Wacker in den ersten Minuten mehrfach gefährlich in den Strafraum, wurde aber immer am Torschuss gehindert.
Ganz anders Lübars, denn der erste ernsthafte Angriff endete mit einem Paukenschlag! Nachdem Heiko aus dem Mittelkreis blitzschnell zu Denny vorgelegt hatte, nahm dieser den Ball an und drosch das Leder von der Strafraumgrenze halbhoch unhaltbar ins Tor. Ein sensationeller Spielzug mit einem überragenden Abschluss! Wacker antwortete mit wütenden Angriffen und unzähligen Schussversuchen, die aber fast alle weit am Tor vorbeiflogen. Und ansonsten stand da der Donner Karsten...
Die wenigen Angriffe von Lübars sorgten hingegen für Höchstspannung, Denny und Heiko zogen ein tolles Sturmspiel auf. Zweimal wurde Sony auf der linken Seite eingebunden, leider konnte er nicht einnetzen.
Nach der Pause ein ähnliches Bild. Wacker rannte aufs gegnerische Tor, aber der Abschluss war zu unkonzentriert. Und wenn einer der vielen Schüsse doch mal aufs Tor kam, stand dort Karsten Donner wie eine echte Nr. 1! Er hielt alles, was zu halten war und machte ein wirklich starkes Spiel. Zum Ende wurde er immer souveräner und hielt die Null fest! Auch im zweiten Durchgang hatte Lübars bei Kontern Großchancen, doch zunächst wurden diese reihenweise vergeben (Mario, Glen, Denny, Ralle). Ein ruhenden Ball von halblinks, den Heiko butterweich in den Strafraum hob, brachte dann doch die Entscheidung. Ralle, unser Kopfballspezialist, bewegte sich wieder aktiv zum Ball und setzte diesen gekonnt in die Ecke. Mit etwas mehr Konzentration wäre in den letzten Minuten sogar noch ein höherer Sieg möglich gewesen.

Insgesamt machte Lübars ein gutes Spiel. Die Abwehr stand relativ sicher, war vor allem in den entscheidenden Momenten am Gegner dran. Der Kurze spielte nach der Pause souverän auf der rechten Außenbahn, angefeuert von seinem persönlichen Mentaltrainer, dem verletzten Schweden. Sony stürmte links ständig nach vorne und machte Druck. Und Heiko wird mit jedem Spiel besser und für das Angriffsspiel wichtiger, vor allem dann, wenn Lolek nicht mit voller Kraft spielt. Vorne stürmt mit Denny ein Spieler, der für das Besondere in der aktuellen Lübarser Alt-Liga Truppe steht. Leider mußte er angeschlagen das Feld verlassen, daher wünschen alle Sportfreunde Gute Besserung an dieser Stelle! Auch Mario hatte in seiner Spielzeit starke Szenen am Ball – da ist er ein echter Altmeister.
Langsam stabilisiert sich die Mannschaft, wobei die Gegner auch deutlich schwächer als zu Beginn der Runde sind.
Noch am Spielfeldrand erklärte der Kapitän den Sky Reportern, „dass er ganz stolz auf die Mannschaft, deren Entwicklung und die heutige Leistung sei.“ Nun heißt das nächste Etappenziel: Im November 2014 ungeschlagen zu bleiben!

Aufstellung: Tor: Karsten Donner; Abwehr: Gebsi, Andi Mees, Glen Mittelfeld defensiv: Ralf Sommer-Hartstein, Zauschi © (55.Min Mario) Mittelfeld offensiv: Kurzer, Lolek, Sony, Angriff: Heiko, Denny (80. Min Zauschi)

Tore: 0:1 5. Min Denny, 0:2 75 Min. Ralf (Kopfball)

© Zauschi


Sonntag 16.11.2014
1. FC Lübars – FC Grunewald 4:1 (2:1)

Endlich erschien ein Gegner auf Augenhöhe, insofern waren die erfahrenen Lübarser schon vor dem Spiel recht optimistisch. Und sie sollten Recht behalten, denn es gelang der erste 3er in dieser Saison.
Lübars begann sein Spiel ordentlich, wollte die Angriffe sauber aufbauen. Ralf Sommer war es vorbehalten, im Anschluss an einen Freistoß einen platzierten Kopfball in die zu köpfen. 1:0 für Lübars – so was hatte Mann lange nicht gesehen.
Gegen Mitte der ersten Hälfte machte sich aber erste Unruhe breit, zunächst durch verschiedene Foulspiele. Grunewald kam immer besser ins Spiel und startet gezielte Angriffe. Wenn der Ball in die Spitze gespielt wurde, wurde es gefährlich, weil die Absicherung in der Innenverteidigung bei den Lübarsern nicht klappte Auf diese Weise fiel auch der Ausgleich, obwohl Lübars zahlenmäßig in der Abwehr in Überzahl war.
Zum Glück gelang Mario, der nach längerer Verletzungspause wieder dabei war, in Zusammenspiel mit den indisponierten Torwart und Libero vom Gegner ein gelungener Heber und ein Schuß ins leere Tor zum 2:1. In den letzten Minuten vor der Pause verloren einige Lübarser die Nerven und Lübars den Spielfaden. Hitzige wortreiche Duelle mit dem Gegner, aber auch untereinander waren die Folge. Der Schiri konnte nur mit Strafandrohung die Gemüter etwas beruhigen. Mit der knappen Führung ging es in die Kabine, wo einige Spieler noch unter Strom standen....
Zum Glück hatte die Bildzeitung dort einen grünweißen Maulwurf platziert. Dieser wusste später zu berichten, dass es viel Gesprächsbedarf in der Kabine gab, manch ein Spieler wollte kaum zur Ruhe kommen. Das ließ einiges für die zweite Hälfte befürchten!
Aber von da an spielte Lübars eine ganz ruhige und souveräne, zweite Hälfte, gewann die meisten Zweikämpfe und es gelang erfolgreich, den Ball in den eigenen Reihen zu behalten. Ralf Sommer sorgte schon bald für die Entscheidung, als er kurz nach der Mittellinie halbrechts aus der Tiefe des Feldes einen Sturmlauf startete. Im Strafraum angekommen, schoss er bedrängt von zwei Gegnern mit dem Außenrist eine Bogenlampe ins lange Eck – ein irres Tor! Er war der Machwinner!
Lübars hatte das Spiel im Griff, ließ sich auch nicht schrecken, als der Schwede verletzte ausgewechselt werden musste. Karsten Musche stand bereit und war von der ersten Aktion an hellwach! Zwar gab es noch ein, zwei brenzlige Situationen zu überstehen, aber auch Lübars hatte noch gute Chancen (Heiko, Ralle). Den Schlusspunkt brachte ein toller Konter, bei dem Heiko einen herrlichen langen Ball auf Lolek spielte, der den Ball (nach eigenem Sprint!!) geschickt über den herauseilenden Torwart ins leere Tor lupfte. Das 4:1 war der Lohn für eine gute Mannschaftsleistung, der Jubel der Fans in der Westkurve war groß. Der galt vor allem Lolek, den Mann der ruhenden Bälle, der diesmal an drei Toren beteiligt war.
Dazu für jeden Spieltag mit hohem Engagement viele Leute zusammentrommelt, das Spielformular erstellt, online freigibt, notfalls auch den Ball aufpumpt – ein echter Spielmacher eben!

Aufstellung: Tor: Schwede (70. Min. Karsten Musche); Abwehr: Gebsi, Andi Mees, Gulle (46. Min. Glenn) Mittelfeld defensiv: Ralf Sommer-Hartstein, Zauschi ©, Mittelfeld offensiv: Kurzer (46. Min. Paul), Lolek, Sony (75. Min. Kurzer), Angriff: Heiko, Mario (80. Min. Ralle)

Tore: 1:0 20.Min. Ralf Sommer, 1:1 30.Min., 2:1 35.Min. Mario, 3:1 55.Min. Ralf Sommer, 4:1 80.Min. Lolek

©Zauschi


Sonntag 02.11.2014
1. FC Lübars – SV Deportivo Latino 0:0 (0:0)

Der Tabellenführer war zu Gast an der Schluchseeritze, kam mit einer blütenweißen Weste und der Empfehlung von 6 Siegen und 35:3 Toren. Aber Lolek, der engagierte Macher im Lübarser Männerfußball, wollte einige Strategen der 7er Alt überzeugen, um eine spielstarke Mannschaft aufzustellen. Diesmal waren seine Aktivitäten von großem Erfolg gekrönt – sogleich zeigte Lübars sein mit Abstand bestes Saisonspiel.
In einem von Beginn an kampfbetonten Fight bot die Elf dem Spitzenreiter aufopferungsvoll Paroli. Aus einer stabilen Abwehr gab es zu dem beste Kontermöglichkeiten, die leider von dem Deportivo-Keeper (ca. 165cm groß) souverän vernichtet wurden.
Aber auch Ralf Sommer war ein glänzender Keeper, fing alle Flanken sicher und boxte zur Not auch mal einen Freekick aus dem Torwinkel. Zwei Aluminiumtreffer von Deportivo zeigten keinerlei Wirkung bei Ralf, beide guckte er souverän raus.
Die Latinos hatten diesmal eine besonders spiel- und laufstarke Mannschaft, keine Musikantenstadl-Truppe. Dazu zwei Stürmer der Extraklasse. Aber Lübars hatte neben Gebsi und dem Schweden einen Sascha Zippel, der aus einer starken Abwehr noch turmhoch herausragte und ein wirklich sensationelles Spiel ablieferte - soweit die Füße ihn trugen. Anschließend übernahm Ollie genauso konsequent und erfolgreich die Manndeckung von dem auffälligen Deportivo Torschützenkönig.
Gegen Ende des Spiels hatte Lübars sogar noch einige Großchancen, die leider vergeigt wurden. Gulle war sicher froh, dass er direkt nach Spielschluss zur Nachtschicht musste, damit er seinen Kumpels nicht wiederholt seine persönliche Begegnung mit dem Ball vor dem gegnerischen Tor schildern musste.
Obwohl alle Spieler zu dem Erfolg beigetragen haben, ist aus dem Offensivbereich Denny besonders herauszuheben, der ein ganz starkes Spiel machte, viele Bälle selber erkämpfte, gut behauptete und geschickt den Kollegen vorlegte.
Beim Schlusspfiff war der Jubel aller Lübarser (Spieler und Fans) groß. Und Tommy Petsch, der größte Kurze unter den Riesen, sprach glücklich den Satz des Tages: „Für mich ist das heute ein Sieg, für den es einen Punkt gibt!“

Aufstellung: Tor: Ralf Sommer-Hartstein; Abwehr: Gebsi, Schwede, Zippel (75. Min Ralle) Mittelfeld defensiv: Ollie Eckardt, Zauschi ©; Mittelfeld offensiv: Kurzer (60.Min A.Mees), Lolek, Sony (80. Min Gulle) Angriff: Felde, Denny (erstmalig ab der 1.Min!)

© Zauschi


Sonntag 20.10.2014
Friedenauer TSC - 1. FC Lübars 6:1 (4:0)

Am Mittwoch vor dem Spieltag strahlte Teammanager Lolek über das ganze Gesicht: „Wir sind 14 Spieler am Sonntag.“ Sogar die Lichtgestalt vom Lübarser Alt-Liga-Fußball der letzten 3 Jahre hatte sein Erscheinen zugesagt, insofern fuhren die beiden Hauptverantwortlichen zuversichtlich nach Friedenau.
Um dann zu erleben, dass zum Anpfiff trotzdem nur 10 Spieler auf dem Feld standen, denn leider musste Gulle nach dem Warmlaufen passen. Der elfte, Denny, kam punktgenau auf den Sportplatz, allerdings noch im Freizeitdress und Sporttasche in der Hand.
Friedenau machte von Beginn an Druck, ein regelrechter Ansturm auf das Lübarser Tor. Der Schwede hatte nicht mal Zeit für seine sonst üblichen lautstarken Hinweise. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Gegentore fielen.
Mit dem 4:0 zur Pause war Lübars noch gut bedient. Die Halbzeitansprache entfiel, der Capitano war sprachlos! Aber zumindest gab er den Hinweis, ab sofort verstärkt aufs Tor zu schießen, „...gegen die Sonne sieht der Torwart nichts“.
Man wollte die zweite Hälfte zumindest besser gestalten. Was auch teilweise gelang, wobei gegen Ende weitere Gegentore fielen. In der letzten Spielminute gab es einen Freistoß für Lübars, ca. 20 Meter vor dem Tor halblinks. Lolek setzte den Ball gekonnt halbhoch ins Netz, im Übrigen der einzige Schuss in der zweiten Hälfte auf das „Sonnen“ - Tor von Friedenau. Ein ganz kleiner positiver Schlusspunkt in einer insgesamt enttäuschenden Vorstellung.

Aufstellung: Tor: Schwede, Abwehr: Sony, Zauschi ©, Glen, Mittelfeld defensiv: Heiko, Ralf Sommer-Hartstein; Mittelfeld offensiv: Kurzer, Lolek, Ralle Angriff: Felde, Denny (ab 8. Min auf dem Feld)

Tore: 1:0 5.Min, 2:0 9.Min, 3:0 24.Min, 4:0 36.Min, 5:0 70.Min, 6:0 88.Min., 6:1 90.Min Lolek

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Sonntag 05.10.2014
FC Hertha 03 - 1. FC Lübars 2:0 (1:0)

Schon im Vorfeld hagelte es Absagen zum Spiel. Urlaub, Schichtdienst, Krankheit, Feier am Samstag, Kinderbetreuung, Desinteresse oder Unlust oder einfach keine Meldung – alles war vertreten. Aber Spieler-Manager Lolek war zum Glück nicht amtsmüde, ließ seine Kontakte zu allen Bereichen im Vereins spielen. Uns so zauberte er mit Rose und Peer zwei Spieler hervor, die zunächst halfen, das überhöhte Durchschnittsalter der Mannschaft etwas zu senken. Sie hatten sogar ihren eigenen Cheerleader dabei, der am Spielfeldrand die Fahne schwingen durfte. Aber auch fußballerisch waren beide eine Verstärkung, sie machten Ihre Sache richtig gut!
Zum Anpfiff standen letztendlich 10 Spieler in grünen Hemden auf dem Platz. Ins Tor musste erneut Ralf Sommer-Hartstein, da der angekündigte Torwart kurzfristig ausfiel. Aber Ralf war von Beginn an voll dabei, lieferte ein ganz großes Spiel. Reihenweise machte er die Chancen zunichte, war dabei mit den Händen, Fäusten und Füßen aktiv. Einmal auch mit dem Mund. Es fehlte nur eine seiner berühmten Kopfballaktionen...
An ihm richteten sich die anderen auf, begannen Spaß zu haben, den überlegenen Zehlendorfern das Spiel zu verderben. Kurz vor der Pause fiel dann doch im Anschluss an eine Ecke der verdiente aber auch glückliche Führungstreffer per Kopf. 3 Lübarser konnten den Stürmer nicht richtig stören.
ach der Pause das gleiche Bild, der Druck wurde noch höher. Aber alle Lübarser hielten mit vollem Einsatz dagegen. Der Kurze kämpfte wie ein ganz großer auf der rechten Außenbahn, hatte dabei genug Humor, dem Schiri einmal im Spiel zu sagen: „Beim nächsten Ausball wechseln wir....“. Nach Spielschluss lag er rücklings auf dem Feld, kaum noch in der Lage, sich zu bewegen. Auch die besorgte Frage vom Capitano antwortete er nur: „Habe noch nicht gefrühstückt, aber bis ½ drei gesessen...“. Mit vereinten Kräften gelang es, den Kurzen wieder aufzustellen, in die Kabine schaffte er es dann fast ganz alleine. Ralle Covrieux zeigte ebenfalls großen Einsatz, lief viel, manchmal auch umher. Mitte der zweiten Hälfte hatte er plötzlich Tränen in den Augen, sein Gegner schoss sofort den Ball ins aus – der Rundfunkreporter rief erfreut ins Mikro: „Das ist ganz großer Sport!“
Warum Ralle den Durchblick kurzfristig verlor, ist bis heute ungeklärt. Allen Interviewpartner diktierte er nach dem Spiel das gleiche in die Blöcke: „Ick hab nix jesehn, janz plötzlich, nur Tränen.“ Vielleicht lag es an Gebsis Offensivdrang, der in der letzten ½ Stunde plötzlich nach vorne stürmte, um zu retten, was nicht mehr zu retten war. Aber Lolek, die gute Seele der Truppe, erkannte sofort, der Kumpel ist hier nicht mehr einzufangen und orientierte sich fortan nach hinten und war bewahrte die Ruhe im Spiel.
Ein besonderes Lob verdiente sich Sony, der ein ganz großes Spiel machte. Laufstark, kämpferisch und voller Tatendrang agierte er die gesamte Zeit, am Ende noch mit einigen druckvollen Aktionen nach vorne.
Kurz vor Schluss hatte S04, der einzige Sturmtank, sogar noch die Riesenchance zum Anschlusstreffer vor dem leeren Tor – leider drüber, also, über den Ball getreten. Da stand es aber schon 2:0 für Hertha. Das Tor war wiederum im Anschluss an eine Ecke gefallen, ein abgefälschter Ball fiel dem Gegner direkt vor die Füße.
Am Ende war es natürlich ein verdienter Sieg für die kleine Hertha, der höher hätte ausfallen können. Aber auch im Herbst ist Ralf Sommer eben ein wirklich starker Torwart. Insofern gingen alle 9 ½ Lübarser durchaus aufrecht vom Platz. Denn es war gelungen, trotz widriger Umstände den Trend der Vorwoche zu stoppen.

Aufstellung: Tor: Ralf Sommer-Hartstein; Abwehr: Sony, Gebsi, Ralle, Mittelfeld defensiv: Rose, Zauschi ©, Mittelfeld offensiv: Kurzer, Lolek, Peer Angriff: Mirko

Tore: 1:0 35. Min, 2:0 70. Min

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Sonntag 27.09.2014
1. FC Lübars – Chemie Adlershof 1:10 (1:5)

Diesmal gab es kaum Sorgen um die Mannschaftsaufstellung, denn im Laufe der Woche lagen genügend Zusagen vor. Insofern waren die Voraussetzungen günstig, den Bock des Misserfolges zu vertreiben.
Weit gefehlt, von Beginn an stand Lübars unter Druck, hatte zwar noch die erste gute Möglichkeit, als Glenn alleine durch die Abwehr spazierte und vor dem Tor Nerven zeigte. Aber kurz danach schlug es zum ersten mal bei Lübars ein, gefolgt von weiteren Toren.
Nach dem 0:3 gelang Ralf Sommer mit einem strammen Weitschuss ein bemerkenswertes Tor. Aber bevor die Aufholjagd beginnen konnte, führte ein Patzer vom Senior Oldie zu einem weiteren Gegentreffer.
Zur Halbzeit schien die Situation hoffnungslos, es konnte kaum noch schlimmer kommen. Aber leider kam es dann doch genauso, nur noch schlimmer...., Auflösungserscheinungen zogen sich wie ein roter Faden durch alle Mannschaftsteile. Am Ende gab es ein Debakel. Und fast jeder Spieler suchte lautstark die Schuld bei den Mitspielern (oder zumindest dem Schiri). Läuferisch war Lübars dem Gegner an diesem Tage überhaupt nicht gewachsen, auch technisch klar unterlegen. Wilde Trainingspläne wurden nach Spielschluss in der Kabine kontrovers diskutiert. Es kann an sich nur besser werden – weil es nicht schlimmer geht, „schaun wa ma“.

Aufstellung: Tor: Karsten; Abwehr: Sony (46. Min  Wolle), Gebsi, Glenn, Mittelfeld defensiv: Heiko, Zauschi ©, Mittelfeld offensiv: Kurzer (70. Min Hajo), Lolek (70 min. Karsten Musche), Paul (46 Min Ralle), Angriff: Ralf Sommer, Mirko (30. Min Mario)

Tore: 0:1 bis 0:3, 1:3 Ralf Sommer, 1:4 bis 1:10

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Sonntag 14.09.2014
1. FC Lübars – SV Buchholz 1:4 (0:2)

Der umtriebige Manager der 11er Alt-Liga, Sascha Lach, in Lübarser Fußballkreisen nur Lolek gerufen, zauberte zum dritten Spiel den dritten Torwart hervor.
Diesmal spielte Markus Richter aus der 7er Alt den Part, bei dem Mann im Fußball auch die Hände benutzen darf. Um es gleich vorweg zunehmen: Markus machte eine starke Partie, ballsicher, reaktionsschnell, dazu organisierte er von hinten lautstark die Abwehr, wirklich klasse!
Lübars begann ordentlich, hatte gleich zu Beginn gute Szenen und eine Großchance. Der Einsatz von Ralf Sommer im Sturm, hart wie ein Stein, machte sich positiv bemerkbar. Aber auch die kräftigen Jungs aus Buchholz spielten passsicher nach vorne. Und Lübars hatte bei 2 Szenen Glück, als sich die Laufwege von Zauschi und jeweils einem Stürmer kreuzten, die gegnerischen Fans forderten lautstark Elfmeter. Aber der sichere Schiri hatte alles im Blick,  gefühlte 100 Jahre Fußballerfahrung können eben nicht irren...
Nach einer halben Stunde verlor Andi als letzter Mann den Ball an den Buchholzer Torjäger, und der setzte nach einem kurzen Sprint aufs Tor den Ball geschickt ins Netz, Markus war machtlos. Kurz danach verletzte sich Heiko und humpelte vom Spielfeld. Buchholz nutzte die Lübarser Konfusion. Direkt nach dem Spielerwechsel gab es einen Einwurf an der Mittellinie, der Gegner lief mit Ball danach bis zum Tor und netzte sicher ein. Bis zur Pause fand Lübars keine eigene Linie mehr, spielte fahrig.
Nach dem Wechsel führte der erste Angriff der Gäste zum 3:0 und damit zur Entscheidung. Nach einem Kontor ein sehenswertes Tor, mit der Hacke erzielt nach einer scharfen Flanke. Positiv zu erwähnen, die Lübarser steckten nie auf, kämpften unverändert weiter. Mit Denny Thomann kam die Zukunft der 11er Alt  zum ersten Saisoneinsatz. Lolek versuchte unermüdlich dem Lübarser Spiel Struktur zu geben. Leider konnte sich Mario gegen die Überzahl der Gegner nicht durchsetzen. Aber als dann Ralf Sommer einen Sturmlauf an und über die Grundlinie im Buchholzer Strafraum mit einem tollen Rückpass abschloss, war der erste Lübarser Treffer erzielt. Weitere Chancen taten sich auf, der Anschlusstreffer lag in der Luft. Aber vergeblich – das letzte Tor war erneut Buchholz vorbehalten. Der Sieg der Gäste war verdient, wenn auch vielleicht ein Tor zu hoch ausgefallen.
Nach Spielschluss diktierte Tommy Petsch, weit über den Berliner Norden hinaus bekannt als Kurzer, den wartenden Journalisten in die Mikrofone: „Wir wussten, dass es ein schweres  Jahr wird. Aber echte Lübarser wirft das nicht um!“

Aufstellung: Tor: Markus Richter; Abwehr: Gebsi, Andi M., Sony (55. Min. Ralle C.), Mittelfeld defensiv: Heiko (30. Min Denny), Zauschi ©, Mittelfeld offensiv: Kurzer (70. Min Hajo), Lolek, Paul, Angriff: Ralf Sommer, Mario

Tore: 0:1 23.Min, 0:2 31.Min, 0:3 48.Min, 1:3 70.Min Mario, 1:4 85.Min.

©Zauschi


AOK Pokal 1. Runde, Sonnabend 06.09.2014
1.FC Lübars – SV Blau Weiß Berlin 2:12 (1:7)

Zunächst die Überraschung vor Spielbeginn: Karsten Donner stand in Sportsachen bereit, sein langersehntes Comeback bei Lübars zu geben!
Vor dem Spiel versuchte Zauschi die Devise auszugeben, die Spielfreude des Gegners möglichst durch destruktives Spiel zu stören.....aber da die meisten Lübarser echte Instinktfußballer sind, wurde, als der Ball rollte, wenn immer es ging, munter nach vorne gespielt...
Kurz vor der Pause ein erster Lübarser Höhepunkt. Lolek hob einen langen Ball in den gegnerischen Strafraum, der Abwehrspieler tändelte mit dem Ball im Fünfmeterraum. Da schnappte sich Andi Mees die Kugel und drosch diese aus der Drehung fast parallel zum Tor ins lange obere Eck. Ein wahrer Meisterschuss!
Nach der Pause verlief das Spiel genauso weiter, wie es begonnen hatte. Nach einem etwas schmeichelhaften 11 m-Pfiff schnappte sich Andi ungewohnt energisch den Ball. Sein wilder Anlauf mit Körpertäuschung führte zu einem etwas unkoordinierten Hochschuss, den kein Torwart der Welt gehalten hätte.........leider drüber. Kurz vor dem Ende noch ein Fehlpass am gegnerischen Strafraum, die Blau Weißen wurden leichtsinnig, Erneut kam Andi an den Ball und mit einem platzierten Flachschuss durch die Beine vom gegnerischen Torwart, immerhin mal in der Bundesliga aktiv, machte er sein Missgeschick vom 11er wieder wett. Der Jubel war groß. Den Wunsch der Gegner nach Trikottausch lehnte er großzügig ab, denn heute hatte ihm die Nummer 5 viel Glück gebracht – sein erfolgreichstes Spiel nach seiner Rückkehr zu Lübars.
Nach dem Abpfiff gingen alle zufrieden in Kabine. Der anwesende ehemalige Nationaltrainer Hotte Köhler war beeindruckt von Lübars: „Klasse, dass ihr nach der Pause nochmal den Weg auf das Feld gefunden habt. Hätten auch nicht alle geschafft.“
In der Tat gaben die Lübarser alles. Und aus einer engagierten Mannschaft sind der lautstarke Abwehrchef aus Schweden und der einsatzfreudige Uwe hervorzu’gebsen’. Karsten Musche ackerte vorbildlich, dazu machte er gefühlte 50 Abschläge. Der Kurze hatte keine Scheu und nahm es mannhaft mit den stärksten Gegnern auf – bis er fiel! Sony lief solange er konnte........in der 60.Min vom Feld („Ich kann nicht mehr“). Und scheinbar direkt nach Hause, denn er war nach Spielende nicht mehr zu sehen. Lolek hatte einige feine Szenen am Ball und brachte das Spielgerät am Ende unversehrt in die Kabine. Die Gefährlichkeit der unorthodoxen Spielweise von Ralph Couvreux hatte der Gegner schnell als Gefahr erkannt. Ein Foul beendet sein Spiel – gute Besserung, Ralle! Ein besonderer Dank an die 50er Spieler Thomas und Wolle, der am Ende mit seinem großen Einsatz noch gefährliche Angriffe der Blau Weißen störte. Mario als einzige Spitze hing in der Luft, mit beiden Beinen auf dem Platz ‚stehend’.
Mein Freund Karsten war am Ende glücklich, endlich wieder auf dem Platz zu sein. Aufgrund der vielen Schüsse auf sein Tor bekam er ab der ca. 75 Minute zwar kaum noch die Arme nach oben........aber das tat seiner persönlichen Freude keinen Abbruch! Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wurde bekannt, dass Karsten in Kürze bei Spiegel-online „Mein Rücktritt vom Rücktritt“ veröffentlichen will.
Der Traum vom Pokalsieg der 11er Alt ist nun ausgeträumt, aber in der Meisterschaft ist noch alles drin.

Aufstellung: Tor: Karsten Donner; Abwehr: Gebsi, Schwede, Sony, Mittelfeld defensiv: Zauschi © Musche, Mittelfeld offensiv: Kurzer, Lolek, Ralle C. (15. Min Andi Mees) Thomas Rost (46.Min Wolle) Angriff: Mario

Tore: 1:7 44.Min. Andi Mees; 2:11 85.Min. Andi Mees

©Zauschi


Sonntag 31.08.2014
1. FC Marzahn - 1. FC Lübars n.a.

Spielbeginn war für 16 Uhr angesetzt. Aufgrund einiger Verletzter hatten auch die Hardcore Fußballfans wie Lolek, Ralle, Gebsi und Zauschi kein Interesse an einer Reise nach Marzahn.
Der Manager sagte daraufhin dem Gegner ab – gut so!

©Zauschi


2. Spieltag (erstes Spiel), Sonntag 24.08.2014
1.FC Lübars : FC Internationale II 1:3 (0:1)

Aller Anfang ist schwer…
Das erste Spiel der neu zusammengestellten Lübarser Mannschaft war auch gleich der Punktspielauftakt der Saison 2014/2015.
Zunächst gebürt Lolek (Sascha Lach) großes Lob, der mit hohem Engagement als Manager und Spieler die Ü 40 am Ball halten will. Zum Anpfiff standen dann tatsächlich 15 einsatzfähige Spieler bereit. Das Spiel begann verhalten, Lübars aus einer verstärkten Defensive, agierte vorsichtig. Dabei waren durchaus gelungene Ballpassagen zu sehen, die aber meistens vor dem gegnerischen Strafraum endeten. So wurde Stürmer Mario kaum ins Spiel gebracht, trotzdem hatte er plötzlich die große Chance zum Führungstreffer…. Leider trudelte der Ball nach seinem Schuss knapp am Tor vorbei. Internationale hatte einige schnelle Stürmer und plötzlich setzte sich einer dieser über rechts durch, Pass in die Mitte und es stand 0:1.
Nach der Pause kam Lübars mit neuem Mut aus der Kabine, denn das Spiel schien noch nicht entschieden. Doch schon bald gab es einen Konter der Gäste, der Ball wurde von der Grundlinie scharf vors Tor getreten, traf den rettenden Lübarser Oldie an dessen unglücklichster Stelle und flog abgefälscht direkt ins Tor zum 0:2. Als dann nach einer Ecke das 0:3 fiel, stand der Sieger praktisch fest. Durch einen Elfmeter, den Todde sicher zum 1:3 verwandelte, kam nochmal etwas Hoffnung auf, aber am Ergebnis änderte sich danach nichts mehr.
Nicht unverdient diese Niederlage, aber trotzdem schade, denn Lübars zog sich über weite Strecken achtbar aus der Affäre. Verletzungen (Paul, Ralle C.) und die vielen Wechsel behinderten den Spielfluss sichtbar.
Hervorzuheben ist der Schwede als sicherer Torwart, er machte ein starkes Spiel. Auch Heiko hatte gute Szenen. Paul war bis zu seinem Ausscheiden sehr beweglich, agierte aber vor dem Führungstreffer etwas „amateurhaft“, aber sportlich fair….
Wenn unsere Stürmer Ralle S.H., Schulle und Fuchsi wieder gesund werden, dazu Ollie B. – schon daran zu denken, ist gar nicht auszuhalten!
Nette Begegnung am Rande direkt vor der Seitenwahl: Der Schiri gratulierte vor beiden Mannschaften Oldie Christian Zausch zum Geburtstag am gleichen Tag. Schöne Geste, das hatte Stil!

Aufstellung: Tor: Schwede; Abwehr: Gebsi, Andi M., Gulle (60. Min. Wolle), Mittelfeld defensiv: Heiko, Zauschi ©, Mittelfeld offensiv: Kurzer (30. Min Mirko), Lolek, Thorsten (60. Min Dennis), Paul (46. Min Ralle C.) Angriff: Mario

Tore: 0:1 30.Min, 0:2 55.Min, 0:3 65.Min, 1:3 75.Min Thorsten (Elfmeter)                                                                                                                     

Zauschi©